Als 20:10-Favorit bezog der von Henri-Alex Pantall trainierte Amico Fritz am Ostermontag in Köln die Startbox, als er in der Silbernen Peitsche der Sauren Fonds-Service AG (Gr.III, 1300 m, 55.000 Euro) sein Saisondebüt gab. Der Sieger der Goldenen Peitsche des vergangenen Jahres wurde seiner Rolle aber gerecht, gewann mit Maxime Guyon auch in Köln (Video ansehen).
Sein Jockey hatte den Fasliyev-Sohn aus dem Besitz von Alexander Pereira hinter dem führenden Walero und der Mitfavoritin Aslana gleich gut positioniert. In der Zielgeraden war er dann bald der stärkste Angreifer auf den sich tapfer wehrenden Walero, der auf nicht einmal passendem Geläuf immer wieder anzog.
Amico Fritz hielt aber einen knappen Vorteil von einer Nase bis ins Ziel. Eindreiviertel Längen hinter Walero kam der gut endende König Concorde als Dritter über die Linie, Vierte wurde Aslana, die sich nicht schlecht aus der Affäre zog vor Golden Whip und Glad Sky.
‚Das war ein erstklassiger Ritt, aber er war noch nicht bei 100 Prozent, das hat man auf den letzten 100 Metern gemerkt, auf denen er doch sehr kämpfen musste. Sein Fernziel ist natürlich wieder die Goldene Peitsche‘, erklärte Besitzer Alexander Pereira nach dem Rennen.
Hochzufrieden war auch Uwe Ostmann mit dem Laufen von Walero. ‚Das war ein toller Endkampf und er hat bis zuletzt gekämpft. Der Boden war nicht zu fest, sondern durchaus elastisch, man hatte offensichtlich gut gesprengt‘, so der Mülheimer Trainer.
‚Schade, dass es keine Rennen dieser Art über 1400 Meter gibt, das wäre für König Concorde besser gewesen‘, erklärte Christian Sprengel zu seinem Schützling, der Dritter wurde.









