Neben dem Listenrennen für die Stuten war das Dreijährigenrennen für die Steher am Karfreitag in Bremen natürlich die große Zugnummer, denn mit Sundream und Ibicenco trafen sich dort zwei Hengste, die in ihren Quartieren ganz weit oben in der Ranglise bei den Pferden des Derbyjahrgangs stehen und echte Derbykandidaten sind.
Schnell hatte sich vor der 2100 Meter-Prüfung auch am Toto alles um die beiden Favoriten gedreht, die im Vorjahr bei ihrem jeweils einzigen Start bereits aufeinandergetroffen waren (Video ansehen).
Damals hatte Sundream klar die Oberhand behalten, doch der Wöhler-Schützling musste diesmal das Siegausfgewicht von drei Kilo mehr tragen.
Dennoch war er bei einer Eventualquote von 21:10 knapp dem Schlenderhaner (24:10) vorgezogen worden. Nach dem Start übernahm sofort Adrie de Vries mit dem Shirocco-Sohn Ibicenco die Spitze.
In der Zielgeraden ließ der Angriff von Sundream, der unterwegs am vierter Stelle galoppiert war, nicht lange auf sich warten. Doch Ibicenco konnte immer wieder zulegen und natürlich auch von seinem Gewichtsvorteil profitieren.
So kam er mit einem Vorteil von eineinviertel Länge als Sieger über die Linie und befindet sich damit auf der Spur seiner Zuchtgefährten Adlerflug und Wiener Walzer, die genau an diesem Renntag in einem Rennen dieser Art ihre Maidenschaft abgelegt haben.
Ob er genau wie diese Vorbilder einmal das Derby gewinnen wird, muss aber die Zukunft zeigen (Zum Langzeitmarkt). Angesichts der Gewichtsvorgaben hat nämlich auch Sundream nicht enttäuscht, man darf gespannt sein, wie es beim nächsten Aufeinandertreffen der beiden aussehen wird.
Ibicenco hat eine Nennung für das Bavarian Classic in München, ein Rennen, das Schlenderhan in der Vergangenheit gerne als Trial zum Derby benutzt hat.
Als Dritter zeigte auch Hans Jürgen Gröschels Avanti, der lange mithielt, eine gute Form bei seinem Saisondebüt.
Neben dem Listenrennen für die Stuten war das Dreijährigenrennen für die Steher am Karfreitag in Bremen natürlich die große Zugnummer, denn mit Sundream und Ibicenco trafen sich dort zwei Hengste, die in ihren Quartieren ganz weit oben in der Ranglise bei den Vertretern des Derbyxjahrgangs stehen.
Zum wiederholten Male nicht seiner Favoritenrolle gerecht werden konnte im Meilenrennen der von Andreas Wöhler trainierte Mi Senor, als der Azamour-Sohn auch beim zweiten Saisonstart nur platziert lief.
Der Hengst des Rennstalles Darboven musste sich dem von Hans Walter Hiller für Stefan Zerrath trainierten Dancing Dynamite und dem Mitfavoriten Wallisto geschlagemn geben.
Dancing Dynamite kam trotz eines nicht idealen Rennverlaufs unter Andreas Suborics sicher hin. Der Auenadler-Sohn hatte bereits im Vorjahr Ansätze gezeigt, war Dritter in den Auktionsrennen in Köln und Dortmund.










