In Frankreich, England und Irland läuft die Gruppesaison bereits seit Wochen. In Deutschland fällt am Sonntag mit der yoobet.de Grand Prix-Premiere in Köln der Startschuss zur Grand Prix-Saison. Es geht gleich richtig los, denn bis auf Scalo und die Top-Stute Night Magic ist die gesamte Elite der deutschen Grand Prix-Szene vertreten.
Allen voran die beiden Vierjährigen Zazou (Foto – Terry Hellier) und Russian Tango (Eduardo Pedroza), die 2010 als Zweiter, bzw. Dritter die besten einheimischen Pferde im Deutschen Derby waren. Das auf einer Distanz, die für beide eigentlich schon zu weit war, denn beide sind wohl eher 2000 Meter-Pferde. Daher kommt es ihnen sicher entgegen, dass die Distanz im ersten Grupperennen des Jahres, das auch durch die Besitzervereinigung unterstützt wird, um 100 Meter auf 2100 Meter verkürzt wurde.
Für beide Hengste, die am Sonntag sicher in der Favoritenrolle stehen, soll es der Aufgalopp für eine noch deutlich größere Prüfung sein, denn man hofft im Lager der beiden Vierjährigen auf eine Einladung zum Audemars Piguet Queen Elizabeth II Cup, der Ende April in Hong Kong gelaufen wird.
Doch man sollte nicht annehmen, dass die Gruppe III-Prüfung ein Zwei-Pferde-Rennen wird, denn auch die anderen sieben Starter (im Vorjahr kamen insgesamt lediglich sieben Pferde in dieser Prüfung an den Ablauf), haben es in sich. So schickt Norwegen-Coach Wido Neuroth mit Appel Au Maitre (Gaetan Masure) und Touch of Hawk (Lennart Hammer-Hansen) die beiden Erstplatzierten des Vorjahres ins Rennen.
Ein mehrfacher Gruppesieger nimmt in Form des Alkalde-Sohnes Zaungast (Alexander Pietsch) am Rennen teil. Der Hickst-Schützling ist sicher in der Lage, die Leistungen aus der für seine Verhältnisse eher schwachen Saison 2010 zu überbieten. Der Schlenderhaner Illo (Adrie de Vries) und sein früherer Trainingsgefährte Titurel (Andreas Suborics), der den Gegnern bereits einen Start voraus hat, haben ebenfalls schon bewiesen, dass sie auf diesem Level ganz vorne mitmischen können (Zum Langzeitmarkt).
Komplettiert wird das Starterfeld für das erste Grupperennen des Jahres durch die Lokalmatadoren Altair Star (Andrasch Starke) und Sun Society (Andre Best). Mit dieser Besetzung ist die Grand Prix Premiere sicher ein Rennen, wie man es in dieser Art besser in Deutschland kaum anbieten kann.










