Wer als Wetter sein Geld am Samstag bei den Rennen in Straßburg auf die deutschen Pferde gesetzt hatte, der wird sich wohl sehr gefreut haben, denn das riesige Aufgebot aus hiesigen Ställen räumte richtig ab. Gleich drei der acht Prüfungen konnte man aus dem Nachbarland Frankreich entführen und dabei rappelte es am PMU-Totalisator gewaltig.
Für den ersten Treffer sorgte im dritten Rennen der Veranstaltung, einem 2100 Meter-Rennen für Dreijährige, der von Dr. Andreas Bolte trainierte Kalatos-Sohn Ichor, der unter Eric Wehrel als 310:10-Außenseiter mit zwei Längen Vorsprung gegen den von Andreas Suborics gerittenen Favoriten Kourdo gewann. Die anderen fünf deutschen Pferde, die in diesem Rennen liefen, blieben unplatziert.
Treffer Nr. 2 gab es dann eine Stunde später in einem Handicap über 2100 Meter zu verzeichnen, das mit 18.000 Euro dotiert war. Hier siegte der von Besitzertrainer Ralf Lambert trainierte Alrescha, der sich in einem packenden Finish unter Hana Mouchova mit einem Kopf gegen den Favoriten Agua Hero (Franck Foresi) aus dem Stall von Sarka Schütz durchsetzen konnte. 320:10 gab es hier auf den Sieg des deutschen Pferdes, die deutsche Zweierwette zahlte gar 922:10.
Für den dritten Sieg sorgte dann schließlich im siebten Rennen, einem weiteren 2100 Meter-Handicap (16.000 Euro), der von Sarka Schütz trainierte Leverage (Franck Foresi), für den es auf Sieg sogar 397:10 gab. Standby Junior aus dem Stall von Dr. Andreas Bolte verdiente hier als Fünfter auch noch Geld.
Neben den drei Siegen gab es auf der Rennbahn im Elsass auch noch einige Platzierungen. Die beste Leistung zeigte dabei wohl der von Mirek Rulec trainierte Lucidor (Mike Marsac), der in einem mit 20.000 Euro dotierten Hürdenrennen über 3800 Meter nur den 16:10-Favoriten Rigoureux, den Sieger des Gran Premio Meran Forst von 2010, vor sich dulden musste. Cornelia Schmocks Supervisor (Fabian Xaver Weißmeier) spielte im gleichen Rennen keine Rolle und wurde Achter.
Geld verdiente auch noch Wolfgang Gülchers Dubai Princess (Eugen Frank) in einem Verkaufsrennen über 3000 Meter, das mit 13.000 Euro dotiert war, als sie Dritte wurde.
Matthias Kellers Zauberstar (Euge Frank) wurde als Fünfter in einem mit 16.000 Euro dotierten 2100 Meter-Handicap auch noch mit einer Prämie bedacht.










