Was für ein Tag für die deutsche Equipe am Donnerstag auf der Rennbahn Al Rayyan Park in Katar. Über den Erfolg von Dennis Schiergen in einem Fegentri-Rennen hatten wir bereits berichtet. Aber im Verlaufe des Abends kam es noch viel, viel besser! Adrie de Vries gewann eines der beiden Hauptrennen und auch Marvin Suerland siegte.
Der Sohn des Kölner Trainers sicherte sich mit dem Pferd Al Mostarsil ein Araber-Handicap über 1200 Meter (80.000 Rial/ca. 16.000 Euro) und verwies dabei De Vries mit Barq Al Naif auf den zweiten Rang.
Im ersten Hauptrennen, der Qatar International Trophy, einem mit 500.000 Rial (ca. 100.000 Euro) dotierten Araberrennen über 1600 Meter, wurde De Vries (Foto) dann mit Tameemah Vierter. Hier siegte mit der von Alban de Mieulle trainierten Raqiyah (Olivier Peslier) die aktuell wohl beste Araberstute der Welt.
Doch im zweiten Highlight, dem Qatar International Invitational, einem 2400 Meter-Rennen für englische Vollblüter, schlug dann die Stunde des niederländischen Schlenderhan-Jockeys.
Mit dem früher von Aidan O’Brien trainierten und nun unter Regie von Ibrahim Al Malki laufenden Joshua Tree hatte er im Ziel des mit 500.000 Rial dotierten Rennens einen Vorsprung von zweieinhalb Längen auf den Ex-Franzosen Amico Mio (David Badel), hinter dem Beethoven Dritter wurde.
Auf Rang sechs landete Miss Starlight, die im vergangenen Jahr ein Grupperennen bei der Hamburger Derbywoche gewann. Der Sieger Joshua Tree kommt nun für das Dubai Sheema Classic in Frage.
‚Er ist ein echtes Gruppe I-Pferd und ich hoffe, dass wir mit ihm in Dubai antreten‘, so Adrie De Vries nach dem Sieg in Qatars wichtigstem Pferderennen.








