Alle guten Dinge sind drei. Dieses alt bewährte deutsche Sprichwort trifft voll auf Quezon Star (Foto) zu, der am Sonntag im einleitenden Altersgewichtsrennen über 1950 Meter beim dritten Versuch in seinem Leben auf der Rennbahn seinen ersten Volltreffer einsackte (Video ansehen). Der Galopper des Stalles Laurus wird in Dortmund-Wambel trainiert und setzte sich in bester Manier gegen Cardo Ostermann-Richters Prinz (Am. D. Schiergen) sowie den Favoriten Bound by Honour (Am Fr. K. Schmitt) durch.
Quezon Star hatte gleich nach dem Start die Spitze übernommen und galoppierte mit viel Freude vor den Kontrahenten. Im Einlauf machte dann Jockey Henk Grewe ernst und verabschiedete sich auf viele Längen (elf waren es im Ziel) von der Konkurrenz. Während Bound by Honour und auch Pickwick (Fr. St. Hofer) nicht so recht weiter kamen, stieß an der Außenseite der von Peter Schiergen trainierte Prinz nach und lief noch auf den Ehrenplatz vor.
41:10 zahlte der Sieger, der Start-Ziel nicht zu gefährden war. Der von der Recke-Galopper Bound by Honour enttäuschte seinen Anhang auf der ganzen Linie. Quezon Stars Mutter Quezon City lief im klassischen Preis der Diana auf den zweiten Platz und landete im Deutschen Derby auf Rang elf, ihr Sohn könnte ebenfalls vor einer guten Karriere stehen. „Mit Quezon Star geht es jetzt in Frankreich weiter“, erklärte Trainer Norbert Sauer gegenüber GaloppOnline.de.
Wie verwandelt präsentierte sich Andrea Bertrams Ocareion im Vergleich zur Vorwoche, als er nur Vierter wurde. Der Areion-Sohn hatte unter Filip Minarik am Ende in einem Altersgewichtsrennen über 1800 Meter deutlich die Überhand, als er Trivero (E.Frank) und dem so hoch eingeschätzten Nasibow (H. Grewe) nicht den Hauch einer Chance ließ (Video ansehen).
„Toll, dass er es noch so gut kann. Letzte Woche war ich doch etwas enttäuscht. Seine Handicapmarke auf Gras ist nicht so hoch. Vielleicht probieren wir es mit ihm dann recht früh auf der Grasbahn“, sagte Andrea Bertram. Nasibow hatte zwar länger die Spitze, doch wurde er schon früh bedrängt und musste alsbald weichen. Trivero sah kurz gefährlich aus, konnte jedoch gegen einen bärenstark aufgelegten Ocareion an diesem Nachmittag nichts ausrichten.







