Alter sch?tzt vor Siegen nicht! Sacho auch ?ber 1500 m top

Er ist schon ein alter Bekannter auf der Neusser Sandbahn – der mittlerweile 13-jährige Sacho (Foto). Beim ersten Start unter der Regie von Christian von der Recke (zuvor Wilfried Kujath) siegte der Sandbahn-Veteran auch über 1500 Meter. Normalerweise sind eher Sprintdistanzen das Ding des Dashing Blade-Sohnes, doch unter Sabrina Wandt spulte er auch über den etwas weiteren Weg sein Pensum in beachtlicher Manier herunter (Video ansehen).

„Er geht jetzt nach St. Moritz und ist dort für die Sprintrennen vorgesehen. Nach dem Ausflug in die Schweiz hat er sein Soll als Rennpferd erledigt und wird es mit Sicherheit gut haben“, freute sich Christian von der Recke, der noch anmerkte, dass der Sieg unter Sabrina Wandt der erste war, der mit einer Frau im Sattel erzielt wurde.

Unter deutlich besseren Gewichtsbedingungen revanchierte sich in einem weiteren Altersgewichtsrennen (dieses Mal über 1900 Meter) der Irland-Import Designated Decoy an seinem kürzlichen Neusser Bezwinger Imasci (A. Pietsch). Diese beiden Kantonisten waren deutlich zu stark für die Konkurrenz, lösten sie sich doch auf viele Längen vom Rest (Video ansehen).

Wieder war Sabrina Wandt die Siegreiterin, die in der Zielgeraden schon etwas kämpfen musste, um die Attacken von Imasci abzuwehren, letztlich aber doch zu einem lockeren Treffer mit dem auf karge 12:10 heruntergewetteten Danzig-Sohn kam.

„Der Grand Prix von St. Moritz könnte für Designated Decoy anstehen“, gab Championtrainer Christian von der Recke zu verstehen, der gemeinsam mit Sabrina Wandt derzeit auf den Sandbahnen in Neuss und Dortmund mit großem Erfolg agiert. Meilenweit hinter diesem Duo komplettierte Chairman (A. Best) die Dreierwette, die 120:10 zahlte.

Einen packenden Zweikampf lieferten sich Dirakh Shan (Fr. M. Murke) und der von Andreas Wöhler aufgebotene Angel Danon in einer Konkurrenz für Vierjährige und Ältere. Das bessere Ende besaß letztlich der vor Ort von Kevin Woodburn trainierte Dirakh Shan (Siegtoto 47:10), der beim zweiten Deutschland-Auftritt seinen ersten Treffer landete.

Weit hinter den ersten beiden Pferden lief der favorisierte Barreq (Fr. St. Hofer, Startmaschine ging etwas verspätet auf) auf Platz drei. Der verpatzte Start sei schuld daran gewesen, dass Barreq nicht mit um den Sieg kämpfen konnte, sagte Reiterin Steffi Hofer nach dem Rennen.

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