Da es in dieser Saison beim Dubai Racing Carnival in Meydan lediglich einen deutschen Starter, den von Pavel Vovcenko trainierten Indomito gibt, konzentriert sich das Augenmerk aus deutscher Sicht in erster Linie auf die Ex-Deutschen, die in dem Wüstenemirat antreten. So war es auch am Donnerstag beim Auftakt zum diesjährigen Racing Carnival.
Im Hauptrennen des Abends, der auf Gruppe III-Parkett gelaufenen Al Maktoum Challenge Round I, die über 1600 Meter der Sandbahn führte und mit 200.000 Dollar dotiert war, trat dabei der Ex-Fährhofer Win for Sure an, der sein Debüt für neue Farben und seinen neuen Trainer Xavier Nakkachdji gab.
Im Feld von 14 Pferden galt der Stravinsky-Sohn unter Gregory Benoist dabei als einer der größten Außenseiter (Quote 260:10). Doch das hinderte ihn nicht an einer guten Leistung.
Nur der 20:10-Favorit Mendip (Saeed Bin Suroor/Frankie Dettori, auf dem Foto noch in alten Farben), der im vergangenen Jahr Dritter im UAE Derby war, und der von Mike de Kock trainierte Imbongi waren stärker als der Ex-Wöhler-Wallach.
Der Sieger, der im Besitz von Sheikh Hamdan bin Mohammed Al Maktoum steht, war dabei mit zweieinviertel Längen Vorsprung leichter Sieger. Win for Sure fehlte für Platz zwei nur eine Viertellänge.
Godolphins Frozen Power, letztjähriger Sieger im Mehl-Mülhens-Rennen, wurde nur Siebter. Die ‚Blauen‘ konnten durch Rock N Roll Ransom (M.Al Zarooni/R.Moore, Agl., 2200 m, 110.000 Dollar) und Wajir (S.Bin Suroor/T.Durcan, Agl., 2400 m, 120.000 Dollar) aber dennoch zwei Siege feiern.
Ebenfalls zweimal zur Siegerehrung gebeten wurde Südafrika-Coach Mike de Kock, der mit der Stute Reem (Pat Cosgrave) das UAE 1.000 Guineas-Trial (1400 m, 50.000 Dollar) gewann und mit Our Giant (Christophe Soumillon) in einem 1200-Meter-Handicap (110.000 Dollar) erfolgreich war. In letzterem Rennen kam der früher von Peter Schiergen trainierte Atlantic Sport (Kevin Shea), der nun ebenfalls zum de Kock-Stall gehört, auf den siebten Platz.
Der aus Brümmerhofer Zucht stammende McCartney (Trainer Satish Seemar) kam in einem 1400-Meter-Handicap (120.000 Dollar) auf den neunten Platz.










