73 zu 73 Siegen lautet die Bilanz für die beiden führenden Trainer im Championatskampf 2010, Peter Schiergen und Christian von der Recke. Aber vieles spricht für den Weilerswister Trainer, der mit neun Startern ins Neusser Final-Geschehen eingreifen wird. Asterblüte-Chef Peter Schiergen hat lediglich drei Eisen am Hessentor im Feuer.
Bereits im ersten Rennen spricht vieles für ein Zweipferderennen zwischen Nareion und Bergonzi, also eine 50:50 Chance für den Trainer aus Weilerswist. Kirsten Schmitt gelingt ja fast alles zur Zeit, doch müsste Nareion nach Klasse das zu schlagende Pferd sein. Mr. Loire (2.R.), der Ritt von Andreas Suborics, ist ein Rennen später nicht unbedingt ein Siegkandidat. Also kaum Siegaussichten, doch könnte er zumindest Geld verdienen. Anders dagegen Genovesa (3.R.), die aufgrund ihrer Handicapmarke keinen Gegner zu fürchten hat.
Zu achten hat sie allerdings auf Imasci, der hier für alle gefährlich werden kann. Weststerns Form (4.R.)wurde mehrfach aufgewertet, er kann auf jeden Fall eine scharfe Klinge schlagen. Power (5.R) kann sich höchstenfalls ein Platzgeld holen, steht gegenüber Burma Gold allerdings auf verlorenem Posten. Ghaayer (6.R.) ist ein Pferd für die Überraschung, während Casalina (7.R.) als Geheimtipp auf den Sieg in ihrem Rennen gehandelt wird.
Keine leichte Aufgabe für Asterblüte-Trainer Peter Schiergen mit nur drei Startern. Burma Gold, der Gruppe III-Sieger, wird allerdings nichts anbrennen lassen. Weit und breit sind jedenfalls keine Gegner für den Ammerländer zu sehen. Für Gariepa, eine Fährhoferin, die im selben Rennen wie Burma Gold antritt, ist höchstens ein Platzgeld im Bereich des Möglichen.
Bei der Debütantin Montanita sieht die Aufgabe gegen die im Handicap hoch stehende Genovesa gefühlsmäßig nicht leicht aus. Doch sollte man sich hüten, die Fährhoferin im Mamool-Rennen nicht auf dem Schein zu nehmen, ihre Arbeitsleistungen kündigen zumindeste Chancen auf einen der vorderen Ränge an.










