Mit Steffi Hofer meldete sich Deutschlands derzeit beste Amazone am Samstag nach monatelanger Auszeit im Sattel zurück. Und wie es sich gehört, mit einem Sieg. Allerdings musste die Tochter des Krefelder Trainers Mario Hofer auf King of Sydney (Foto) nicht sonderlich viel tun, denn zu weit stand der Vierjährigen im Premieren-Sandrennen der Saison 2010/2011 über der Konkurrenz.
12:10 notierte der zuletzt stets in Grupperennen gelaufene Dieses-Sohn und wurde seiner exponierten Favoritenstellung auch vollauf gerecht. Steffi Hofer musste sich beim Comeback nicht sonderlich bewegen, um in Front zu bleiben. Dieser Sieg dürfte ihr Selbstvertrauen gegeben haben (Video ansehen).
Weit hinter King of Sydney erlief sich Le Berlin (E. Pedroza) den zweiten Platz vor Gaudium Magnum (Jiri Palik), der länger wie der mögliche Zweite ausgesehen hatte. 217:10 zahlte die Dreierwette.
Der Debütant aus dem Stall Laurus, Quezon Star (H. Grewe), wurde Vierter und führte sich ordentlich auf der Rennbahn ein. Eduardo Pedroza war mit Leczania in einem unteren Sand-Handicap siegreich. Die Stute konnte gleich wieder an ihre gute letzte Allwetterbahn-Saison anknüpfen.
Aufregung dann nochmal im letzten Rennen: Erst wurde La Lollo reiterlos und musste deswegen zum Nichtstarter erklärt werden, dann fiel die Startmaschine aus und das Rennen musste mit der Flagge gestartet werden. Nach einem Fehlstart ging es mit reichlich Verspätung los.
Der vierjährige Wallach Septem Maria fügte der großen Favoritin Ever a Lady (F. Minarik) eine klare Niederlage bei. Doch hatte Viviene Caspari, Reiterin von Septem Maria, in der Zielgeraden Senara behindert (Dritte im Ziel) und wurde deswegen nach Protest der Rennleitung hinter diese zurückgestuft. So kamen die Favoritenwetter doch noch zum Auszahlschalter.
32:10 brachte die Siegwette auf Ever a Lady am Wambel-Toto, an dem Samstag nicht so viel los war. Etwas über 150.000 Euro setzte man in Dortmund in zehn Rennen um. Negativer Höhepunkt waren 18.000 Euro Umsatz im Grupperennen (5.000 Euro auf der Bahn). Das sind ernüchternde Zahlen.










