Enorm erfolgreich agierten bei der Veranstaltung am Montag in Compiegne wieder einmal die zahlreich engagierten deutschen Trainer. So wurde in nicht weniger als drei der acht Rennen der Sieger in Deutschland trainiert. In einem Verkaufsrennen für Dreijährige waren die hiesigen Pferde sogar eins-zwei. Die Siege ging nach Köln, Düsseldorf und Mülheim.
Zunächst war es der von Ralf Rohne trainierte Dreijährige Wind Law (Thomas Messina), der in einem Course D-Rennen über 2800 Meter, das mit 29.000 Euro dotiert war, als 132:10-Außenseiter mit einem Hals-Vorsprung erfolgreich war. Der eigentlich stärker eingeschätzte Ittlinger Lacateno (Theo Bachelot) blieb dagegen unplatziert.
Eine halbe Stunde später ging die von Werner Baltromei trainierte Stute Tunis als Favoritin in ein 1400 Meter-Handicap (17.000 Euro), belegte unter Davy Bonilla aber nur den zweiten Platz.
Den zweiten deutschen Treffer gab es dann in der Verkaufsklasse in einer Meilenprüfung, die sich als 25:10-Favorit der von Waldemar Hickst trainierte Opera Moon nicht nehmen ließ. Unter Michael Poirier hatte er im Ziel sechs Längen Vorsprung auf Alamona (Jose Louis Silverio) aus dem Stall von Christian Sprengel. Vierter wurde Werner Hefters Ventorino (Yohann Bourgois), sodass die deutsche Dreierwette nur knapp verfehlt wurde.
Haushoch überlegen war schließlich in einem Handicap über 1800 Meter (17.000 Euro) Werner Baltromeis Esprit des Temps (Dominique Boeuf), der zum Kurs von 53:10 mit acht Längen Vorsprung als Erster über die Linie kam, obwohl ihn sein Reiter schon weit vor dem Ziel aufnahm.









