Der Prix de l’Arc de Triomphe ist das wichtigste Galopprennen auf dem europäischen Kontinent, so viel ist sicher. Ob aus England, Irland oder aber auch Deutschland, die besten 2400 Meter-Galopper Europas versuchen am ersten Oktobersonntag eines jeden Jahres, dem Titel im ‚Arc‘ zu holen.
Auch aus Asien kamen schon Versuche, das Super-Rennen zu entführen, der 2010-Hero hieß aber Workforce (Foto innen) und wird im englischen Turf-Mekka Newmarket von Sir Michael Stoute für Khalid Abdullah trainiert.
Der dreijährige Hengst hatte zuvor im Jahr auch schon das Epsom-Derby gewonnen, ist also unbestritten einer der besten Dreijährigen auf der Welt.
Am Samstag will der King’s Best-Sohn in Churchill Downs den Breeders‘ Cup Turf gewinnen und so eine schon längst sensationelle Saison nochmals toppen. Der Arc-Sieg ist eine der besten Referenzen, die man mitbringen kann, das beweist die Historie.
Denn: Conduit (Breeders‘ Cup Turf-Sieger 2009) lief im Arc auf den vierten Platz, während Georg Baron von Ullmanns Super-Crack Shirocco (Breeders‘ Cup Turf-Sieger 2005) ebenfalls vor seinem Husarenstück in den USA in Paris Vierter wurde.
Weitere prominente BC Turf-Sieger, die zuvor im Arc liefen sind High Chaparral (BC Turf-Gewinner 2002 und 2003). Der Coolmore-Star lief in beiden Jahren im Arc auf den dritten Rang. Daylami wurde Neunter im Paris-Highlight, ehe er seine Rennkarriere am 6. November 1999 mit dem BC Turf-Sieg beendete und Pilsudski kam mit einem zweiten Platz zu Peintre Celebre 1996 aus dem ‚Arc‘ in die USA, um den BC-Turf zu gewinnen.








