Mit einer Quote von 184:10 und damit als zweitlängster Außenseiter war Manchester in den Lando-Preis des Winterfavoriten gegangen. Von dieser Quote ließ sich der Domedriver-Sohn jedoch wenig beeindrucken, bestätigte die Einschätzung seines damaligen Trainers Axel Kleinkorres, dass es sich bei Manchester um ein richtiges „Rennpferd“ handele.
Der Hengst mischte lange in der Geraden mit, um sich mit einer bärenstarken Leistung als Dritter hinter Silvaner und Nice Danon in dieser Gruppe-III- Prüfung zu platzieren. Das entsprechende Turfglück vorausgesetzt, sollte Manchester in dem Höhepunkt des Münchner Saisonfinales, dem mit 52.000 Euro dotierten BBAG-Auktionsrennen am kommenden Montag der Prüfstein für die weiteren fünfzehn Kandidaten werden (Zum Langzeitmarkt).
Von denen Salut (Foto) – (Peter Schiergen/Andrasch Starke) und Earl of Tinsdal (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) bei ihren Debütsiegen einigen Eindruck hinterlassen haben. Im Falle von Earl of Tinsdal sitzt jedoch nicht Stalljockey Eduardo Pedroza im Sattel. Dieser hat sich Navajo Storm ausgesucht, der als Monsun-Sohn weichen Boden bevorzugen sollte und bei seinem Debüt als Dritter deutlich vor Freemason geblieben ist.
Nach der Reiterverteilung ist Navajo Storm also das am stärksten einzuschätzende Pferd aus dem Stall von Andreas Wöhler, dessen Youngster in letzter Zeit richtig in das Rollen kommen. Ein Schnippchen könnte jedoch auch Rose Danon den Favoriten schlagen. Die zweite Waffe aus dem Stall von Peter Schiergen, Rose Danon, reitet Filip Minarik. Er kam in Köln förmlich angeflogen.
Aufmerksamkeit verdient auch Run and Win wert. Der Doyen-Sohn aus dem Stall von Uwe Stoltefuss landete bei seinem Debüt auf dem dritten Platz hinter World Star, der sich in Iffezheim jüngst imponierend das mit 200.000 Euro dotierte wertvollste Auktionsrennen der Saison geschnappt hat.










