Seine letzte Form war schon bärenstark gewesen, als er in Deauville im Prix Gontaut-Biron nur an dem französischen Klassehengst Vision d’Etat gescheitert war. Und so avancierte der von Waldemar Hickst trainierte Budai im Preis der Sparkassen-Finanzgruppe (Gr.III, 2000 m, 55.000 Euro), dem Highlight des ersten Meetingstages, auch zum Favoriten.
38:10 notierte der Dai Jin-Sohn des PT. Stable am Toto, als sich die Boxen öffneten. Und nach einem Rennen aus dem Vordertreffen in dem von Oriental Lion und Ruten angeführten Feld führte Jockey Alexander Pietsch den Vierjährigen in der Mitte der Zielgeraden an die Spitze.
Dort konnte der Hengst immer wieder zulegen und auch die Angriffe des Ittlingers Scolari und des Mitfavoriten Liang Kay kontern. Sicher mit einer dreiviertel Länge war Budai auf der Linie voraus, zwischen Scolari und Liang Kay lag auf der Linie ein Kopf. Als Vierte war auch Miss Europa dichtauf (Video ansehen).
‚Er hatte das Rennen in Frankreich bestens weggesteckt, deshalb sind wir hier gelaufen. Er war dort schon stark gelaufen, scheiterte ja nur an einem Gruppe I-Pferd. Was er genau kann, ist schwer zu sagen‘, so Siegtrainer Waldemar Hickst nach dem Rennen, das er bereits zweimal mit Wiesenpfad gewonnen hatte.
Der Besitzer des PT Stable hat inzwischen auch einen zweijährigen Vollbruder zu Budai im Besitz und im Training. ‚Das war ein spannendes Rennen. Die Rennbahn und die Atmosphäre hier ist fantastisch‘, freute sich auch Günter Netzer, der am Samstag Ehrengast an der Oos war.
Die Super-Dreierwette, die mit einem Grundeinsatz von 3 Euro und einer garantierten Auszahlung von 33.333 Euro ausgespielt wurde, zahlte 880:10, was bei mit Budai vorne und Scolari in der Wette sicher noch eine fantastische Quote ist.
Getroffen hatte sie auch Ex-Jockey Andreas Suborics, der in der Sport-Welt als Bankpferde Budai und Scolari gewählt hatte, und dazu Liang Kay und Miss Europa in der Kombi-Spalte hatte. ‚Subi‘ hätte also sogar die Viererwette getroffen. Der Umsatz in der erstmals ausgespiellten ‚Super-Dreierwette‘ betrug 61.000 Euro.
‚Der Umsatz in dieser Wettart war toll. Wir danken allen Buchmachern für die Unterstützung in dieser Wettart. Das war klasse. Die Quote war auch toll, normal zahlt so eine Wette deutlich weniger als die Hälfte. Wenn es jetzt in dieser Wettart noch einmal krumm kommt, dann gibt es eine richtig gute Quote‘, fasste man im Baden-Racing Team diese Innovation zusammen.









