Deauville: L?wes Fabiana Vierte hinter Super-Goldikova

Sie war im Prix d’Astarte, der mit 300.000 Euro dotierten Meilenprüfung für die dreijährigen und älteren Stuten auf der Geraden Bahn in Deauville die ganz klare 13:10-Favoritin. Und dieser Rolle wurde die im Besitz der Familie Wertheimer stehende Superstute Goldikova einmal mehr gerecht.

Unter ihrem ständigen Jockey Olivier Peslier gewann die fünfjährige Anabaa-Tochter, die unbestritten eines der besten Rennpferde aller Zeiten ist, die Gruppe I-Prüfung zum dritten Mal.

Damit hat die Superlady aus dem Stall von Freddy Head nun bereits zehn Gruppe I-Rennen gewonnen, und ist auf dem besten Weg, die Stute mit den meisten Gruppe I-Siegen zu werden.

Nachdem wie immer ihrer Pacemakerin Only Green das Tempo bestimmt hatte, gab es, als es in die Entscheidung ging, nur einen einzigen Jockey, der mucksmäuschenstill war. Das war Olivier Peslier auf Goldikova, der keinen Finger rühren musste, während die Reiter der englischen Stuten Music Show und Rainfall bereits hart arbeiten mussten.

Dann canterte Goldikova nach vorne und gewann mit drei Längen vor Music Show. Vom vorletzten Platz kam auch die von Andreas Löwe trainierte vierjährige Fabiana (Foto) immer besser in die Partie. Kurz schien es so, als könne die Stute des Stalles Molenhof, die von Maxime Guyon geritten wurde, Dritte werden, doch kam der Zielpfosten einen Tick zu früh, sodass es nur zum vierten Rang reichte, der aber immerhin noch mit 17.130 Euro dotiert war.

Der Sieg im Prix de Cabourg, einer mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung über 1200 Meter, ging an die deutsche Besitzerin Erika Hilgert, für die die Stute Pontenuovo aus dem Stall von Yves de Nicolay unter Stephane Pasquier als 61:10-Chance gegen Captain Chop und den klaren Favoritin Khawatim gewann.

Eine gute Leistung zeigte in einem Verkaufsrennen über 1500 Meter der Sandbahn der von Christian von der Recke trainierte Cayman (Gerald Mosse), der in der 21.000 Euro-Prüfung den dritten Platz belegte. Die von Mario Hofer trainierte Wittekidshoferin Sunmoon Royale (Christophe Soumillon) wurde Achte.

In einem Lauf zum Fegentri World Cup of Nations kam Berit Weber mit dem Ex-Hofer-Schützling Royal Pepper auf den zweiten Platz. Nina Wagner wurde mit ihrem Pferd Abbotswood Achte.

In einem weiteren Rennen für die Amateurreiterinnen, das ein Lauf zur Fegentri-WM der Amateure war, kam Nina Wagner mit ihrem Pferd Iron Name, das großer Außenseiter war, nur im geschlagenen Feld ein.

In Vittel gab es in einem Dreijährigenrennen eine deutsche Dreierwette, als die Auenquellerin Giant Lady gegen Unusual und Leoderprofi als 136:10-Außenseiterin gewann.

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