Die beiden Superhandicaps, eines sogar noch als Wettchance des Tages gelaufen, waren natürlich die absoluten Höhepunkte beim ersten von fünf Renntagen auf der Bahn am ‚Weißen Stein‘ in Bad Harzburg. Und während im mit 20.000 Euro dotierten Ausgleich III über 1850 Meter eine Außenseiterin gewann, gab es im Agl.IV einen Favoritenenlauf.
Doch der Reihe nach: Im Ausgleich III, in dem es in der Viererwette auch noch einen Jackpot von 5.555 Euro gab, setzte sich die aus München angereiste Ransom O’War-Tochter Wyoming als große Außenseiterin (184:10) gegen die Favoritin Neapel, sowie Dangus und Readyspice durch (Video ansehen). Auf der Siegerin sprang Maria Papke für den verletzten Jozef Bojko ein. Die Viererwette zahlte stolze 561 789:10.
Eine Stunde später waren dann aber mit Stall Laurus‘ Engai (34:10, Filip Minarik) und Christian Sprengels Nesayem die beiden Favoriten vorne, wobei sich der Noroit-Sohn in sehr leichter Manier durchsetzen konnte (Video ansehen). Dritter wurde dahinter Altina vor Stieglitz.
‚Wir haben das Pferd immer mit diesem Rennen im Hinterkopf gekauft. Dass es jetzt so toll geklappt hat, ist natürlich fantastisch. Er hat sich toll verkauft und Filip Minarik ihn perfekt geritten‘, kommentierte Trainer Norbert Sauer den Sieg von Engai. Wie dessen Bruder Eminem tritt dieser für den Stall Laurus an.
Auch Bad Harzburg-Präsident Wilhelm Baumgarten zog ein positives Fazit nach den ersten zwei von insgesamt vier Superhandicaps dieses Jahr: ‚Wir haben zwei spannende Rennen mit würdigen Siegern gesehen. Eine besonders gute Werbung für den Rennsport ist sicher auch die fantastische Viererwett-Quote, aus 50 Cent über 28.000 Euro zu machen ist tolle Werbung für unseren Sport.‘











