Selbst an absoluten Großkampftagen hat man sie selten mal vollständig beisammen. Deutschlands Spitzenjockeys. Höchstens einmal zu den absoluten Hochfesten des Kölner Turfs. Aber auch sogar an diesen Tagen ist die Riege selten so komplett wie am kommenden Mittwoch auf der Kölner Galopprennbahn.
Einer der erfolgreichen Sattelkünstler ist meist immer irgendwo anders beschäftigt. Mal in Rom oder in Mailand. Oder oft auch in Paris, auf den Rennplätzen in Chantilly, Longchamp, Maisons-Laffitte oder Saint-Cloud. Gemeint ist jene Handvoll Spitzenjockeys, die hierzulande vorrangig den Ton angibt.
Angefangen bei Terry Hellier über Filip Minarik, Eduardo Pedroza bis hin zu Andrasch Starke und Adrie de Vries. Und nicht zu vergessen: die junge Steffi Hofer (Foto). Am Mittwoch im Weidenpescher Park sind sie jedoch einmal endlich vollzählig versammelt wie selten zuvor in dieser Saison.
Übrigens: Steffi Hofer reitet unverändert auf einer wahren Erfolgswelle und ist in dieser Herrenrunde sogar so etwas wie die Klassenprima. Denn nach Anzahl der Siege steht sie in der aktuellen Statistik ganz obenan. Mit 43 Punkten liegt Steffi Hofer derzeit einen Zähler vor Eduardo Pedroza, der in den letzten drei Jahren immerhin dreimal hintereinander zum Champion avanciert ist.
Die Dame, die im Rennen also nicht die geringste Angst vor den großen Namen der Kollegen kennt, aber auch die erwähnten Herren müssen sich am Mittwoch freilich auf eine Spätschicht einrichten. Der Galopptermin der Rennbahngastronomie zählt nämlich schon seit vielen Jahren zu jenen Daten im Kölner Turfkalender, an die das Wort „Abendrenntag“ angefügt ist.
Bei der momentan Großwetterlage ist dies natürlich ideal für Ross und Reiter. Erst um 18.00 Uhr geht’s los, allerdings mit einem Ponyrennen über 500 Meter. Danach schließen sich dann ab 18.30 Uhr sieben „echte“ Galopprennen an.









