Dreij?hrige: Val Mondo gewinnt K?lner ‚Hammerrennen‘

Das Rennen für die dreijährigen Pferde über 2200 Meter im Weidenpescher Park hatte es in sich, war bestens besetzt. Gleich mehrere Hengste, die in ihren Ställen als Hoffnungen für das Deutsche Derby gelten, versammelten sich dort an der Startstelle. es war ein echtes ‚Hammerrennen‘.

Unter anderem rückte der Samum-Bruder Seventh Sky aus dem Asterblüte-Stall zum zweiten Mal in die Boxen ein, auch die Debütanten Landero und Toureillo waren von großem Interesse.

Der Sieg ging jedoch an das routinierteste Pferd im Feld, dem von Uwe Ostmann für den Stall Dipoli trainierten Lando-Sohn Val Mondo (Foto). Auf dem Hengst kam Andreas Helfenbein zu seinem ersten Erfolg im neuen Engagement an dem Mülheimer Quartier. Auf den letzten Metern löste sich der Braune sehr leicht, von den Gegnern, von denen Toureillo und Seventh Sky als Zweiter, bzw. Dritter am weitesten kamen.

Mit dem Sieg empfahl sich Val Mondo für bessere Aufgaben, doch sein Treffer wertete auch weiter die Krefelder Siegform des Ullmann-Dreijährigen Scorcher auf, denn alle drei hinter dem Hirschberger-Schützling in Krefeld platzierten Pferde (Sir Lando, Val Mondo und Tuiga) gewannen beim nächsten Start souverän.

‚Das ist mein Derbypferd. Er wird über eine Listenprüfung in Hannover oder Bremen Hamburg ansteuern‘, so Uwe Ostmann nach dem Rennen.

Im Stutenrennen über 1850 Meter in Köln siegte mit der Bona-Stute Mombasa (Andrasch Starke) eine Black Sam Bellamy-Tochter. Die Braune aus dem Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen besitzt Nennungen für verschiedene Auktionsrennen.

Zwei Pferde mit Derbynennung starteten in der 2200 Meter-Prüfung in Hannover, doch der Hickst-Schützling Lindentree und der von Uwe Ostmann vorbereitete Auenqueller Power landeten nur auf den Plätzen drei, bzw. vier. Der Sieg ging an den von Peter Schiergen trainierten Ammerländer Altair Star, der unter Jiri Palik gegen den Debütanten Nobel siegte.

Und auch im Ausgleich III über die gleiche Distanz gewann mit dem Fährhofer Codoor ein Dreijähriger aus dem Stall von Peter Schiergen. Es machte schon Eindruck, wie der mit einer Derbynennung versehene Sabiango-Sohn sich am Ende im Stil eines echten Stehers von Hans Jürgen Gröschels Derbyhoffnung Godot löste, der aber auch ein Kilo mehr zu tragen hatte.

Die 1400 Meter-Prüfung auf der Neuen Bult ging an den Lokalmatadoren Tembo aus dem Quartier von hans-Jürgen Gröschel. Wladimir Panov konnte auf dem Hengst schon früh die Hände hinsetzen, dennoch gewann er leicht gegen Glamorous und Timolin.

Im Stutenrennen über 1750 Meter waren mit Wina Danon (Waldemar Hickst/Alessandro Schikora) und der Querari-Schwester (Peter Schiergen/Jiri Palik) Quixada am Ende zwei Debütantinnen vorne, von denen Wina Danon aber sehr leicht gewann.

In München setzte sich in einer Meilenprüfung für die Dreijährigen wie erwartet der von Waldemar Hickst vorbereitete Big Shuffle-Sohn Sumaro durch. Der Hengst war bei seinem Debüt in Düsseldorf zuletzt nur an dem guten Russian Tango gescheitert.

In einem weiteren Rennen dieser Art siegte dann ein weiteres Pferd aus Köln. es handelte sich dabei um den Bona-Hengst Zirkel, der unter Filip Minarik leicht zum Zuge kam und die Lokalmadorin Marguerite du Pre auf Rang zwei verwies.

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