Zwei Treffer und eine wahre Flut an deutschen Pl?tzen

Eine riesige Armada deutscher Pferde machte sich am Samstag auf den Weg nach Maisons-Laffitte. Und gleich im einleitenden Rennen (24.000 Euro, 1600 m) vor vollbesetzten Rängen hätte es beinahe einen Volltreffer gegeben. Doch in einem dramatischen Finish zwischen fünf Pferden zogen Poletto (C.Soumillon/J.-P.Carvalho, 58:10 auf Platz) und I Do (I.Mendizabal/R.Rohne auf den Plätzen zwei (Nase zurück) und vier doch den Kürzeren, während Zarratos (D.Porcu/M.Rulec/Zehnter) nicht in die Partie fand.

Einen weiteren Ehrenplatz ergatterte der Außenseiter Rostov (M.Guyon/E.Kurdu, Platz 71:10) in einem 18.000 Euro-Verkaufsrennen über die Meile, in dem der stark gewettete Esprit des Temps (D.Boeuf/W.Baltromei) früh nicht mehr weiterzog und im geschlagenen Feld einkam.

Nicht bemerkbar machen konnte sich Thalamon (G.Mosse/P.Schiergen) als großer Außenseiter in einem 65.000 Euro-Handicap über 2000 Meter, der bald unter Druck war. Der Sieger, der Shap Prod-Sohn The Joe Mcardle, stammt allerdings aus der Zucht des Deutschen Bernd Schöne.

Eine weitere Platzierung landete die Mitfavoritin Miss Tara (D.Boeuf/W.Baltromei) in einem 24.000er über 1600 Meter, eine Siegchance besaß die Höny-Hoferin jedoch nicht.

Doch es sollte noch besser kommen. Denn in einem gut ausgesuchten 15.000 Euro-Verkaufsrennen über 1600 Meter, einem Fegentri-Wertungslauf, triumphierte Lucien van der Meulens Siebenjähriger El Vettorio (G. D´Arexy/C.Sprengel, Foto) als 36:10-Favorit auf den letzten Drücker noch knapp mit einem kurzen Hals Vorsprung.

Während der auch bei uns bekannte Irish Rock Fünfter wurde, gingen von den anderen Deutschen – Tamburini (L.Alexander/H.Blume, 10.) und Little Isi (C.Burri/J.-P.Carvalho/8.) – sowie dem Ex-Deutschen Arc de Triomphe keine Impulse aus.

Beinahe hätte auch Wild Pearl (C.Soumillon/A.Wöhler) als klare Favoritin in einem Verkaufsrennen (18.000 Euro, 1600 m) zugeschlagen, doch musste sich die Stute am Ende mit dem Ehrenrang zufrieden geben.

Nicht in die Entscheidung kamen Jasmines Hero (F.Blondel/H.Hesse), Lasse (D.Santiago/P.Vovcenko) und Naon (D.Boeuf/W.Baltromei) im abschließenden 28.000 Euro-Handicap über 2000 Meter.

Auch in Mailand war die deutsche Equipe erfolgreich. Ralf Rohne, bei dem es aktuell blendend läuft, gewann mit Ingrid Thaus Starcraft-Wallach Daijiro (106:10, M.Esposito), der erstmals überhaupt aufgeboten war, ein 16.500 Euro-Rennen über 1500 Meter mit über zwei Längen. Den deutschen Triumph machte als Dritter Dragon Pearl (T.Bitala/M.Figge) perfekt.

Schließlich erreichte Setareh (M.Esposito/P.Olsanik) noch Platz drei in einem 24.200 Euro-Rennen über 1500 Meter, wohingegebn Grey Power (M.Demuro/J.Mayer) über den letzten Rang nicht hinauskam.

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