Am Montag waren einige deutsche Pferde aus Deutschland in Chantilly unterwegs. Hans-Walter Hiller bot im Prix Du Mont Pagnotte, einem mit 34.000 Euro dotierten Course B über 2000 Meter, den Stall Unia-Galopper Classic Hero unter Dominique Boeuf auf.
Doch der Königstiger-Sohn wurde urplötzlich vor dem Start reiterlos, ging geschätzte zwei Kilometer um den Chantilly-Kurs, ehe er wieder eingefangen werden konnte.
Der PMU-Kurs auf den Deutschen schnellte von etwa 50:10 nur noch nach oben. Aber nachdem der Check vom Veterinärmediziner erfolgreich verlief, lief der Deutsche im Sechserfeld mit, notierte beim Öffnen der Boxen bei 130:10.
Im Rennen pullte der Hengst, mit dem man den Prix du Jockey Club anpeilt, zunächst etwas, ließ sich aber dann beruhigen und galoppierte stark. Doch gegen Ende fand Classic Hero keine freie Passage, beendete das Rennen auf Platz vier. Dominique Boeuf hat in seiner Karriere bestimmt schon bessere Ritte hingelegt.
Die 34.000 Euro-Prüfung wurde so Beute des Fabre-Duos Air Trooper (von Monsun mit M. Barzalona) und Tiananmen (Tiger Hill, M. Guyon), sogar für Platz drei unterlag der Deutsche, Prince Pretender und Stephane Pasquier kamen noch mit einem Kopf vorbei.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Sommertraum (W. Mongil) im Tierce-Handicap (Course B, 2100 Meter, 58.000 Euro) für Werner Baltromei nichts mit der Entscheidung zu tun.
Und auch Mario Hofers Suerte Loca (M. Guyon) konnte in einem 1600 Meter-Verkaufsrennen als 92:10-Chance keine entscheidenden Akzente setzen. Die Krefelderin galoppierte an der Außenseite länger an vierter Stelle, war im Einlauf aber rasch verschwunden.
Es setzte sich ganz überlegen Gerald Mosse mit der Laffon-Parrias-Galopperin Dubase durch. Bereits weit vor dem Ziel stand die Dubawi-Tochter als Siegerin fest.









