Jubel in Italien: Das Derby geht an Lokalmator Worthadd

Der von Vittorio Caruso trainierte Worthadd war Italiens Star im Derby. Nach einem Thriller behielt er knapp die Oberhand. Nicht viel mehr als den Vorteil eine Nasenspitze behauptete der Dubawi-Sohn, der mit dem Premio Parioli bereits einen Klassiker im Stiefelland gewonnen hatte, auf der Linie. Den einmal erlangten Vorteil verteidigte Mirco Demuro minimal.

Zur allgemeinen Überraschung setzte der 20:10-Favorit Ameer in den Godolphin-Farben im 127. Derby Italiano, das über 2200 Meter führte und mit 814.000 Euro erneut extrem hoch dotiert war – zumal es sich mittlerweile um eine Gruppe-II-Prüfung handelt – den Takt. Bis Mitte der Geraden verteidigte Frankie Dettori auf Ameer die Spitze, doch dann wurde er gleich von allen Seiten überrannt.

Ganz innen an den Rails wartete Italiens Spitzenjockey Mirco Demuro auf Worthadd auf die große Chance. Als sich dann eine Passage bot, schoss der Dubawi-Sohn an die Spitze. Es wurde aber noch einmal höllisch eng, als Ansiei und Saratoga Black nie locker ließen. Ein paar Galoppsprünge weiter, und Ansiei hätte das Derby Italiano gewonnen.

Doch so geht der Sieg an den zweiten Favoriten (39:10) dieser Prüfung. Für Worthadds Erzeuger Dubawi runden sich große Tage, denn genau vor einer Woche stellte Darleys Nachwuchsstallion-Ass Dubawi mit Makfi auch den Sieger in den englischen 2000 Guineas.

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