Das Vertrauen am Samstag in Düsseldorf war immens. Auf 20:10 wurde der vierjährige Big Shuffle-Sohn Sanjii Danon (Foto) im RaceBets.com-Tophandicap (15.000 Euro, Ausgleich I, 1400 m) heruntergewettet. Man traute dem von Waldemar Hickst für den Stall D´Angelo vorbereiteten Hengst jede Menge zu. Zuletzt hatte er sich in Frankfurt auf Gruppe-Ebene versucht, doch ar ihm dort der Weg von 2000 Metern zu weit geworden.
Unter Alexander Pietsch entwickelte der Favorit Mitte der Geraden riesige Reserven und löste sich souverän von Night Prince und Aturo. Man sollte dem zweifachen Vorjahressieger in der Zukunft noch einiges zutrauen. (Video ansehen)
Deutlich mehr Mühe als erwartet hatte der 12:10-Favorit Brusco (Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler) in einem 2200 Meter-Rennen. Denn nach früher Attacke raufte er sich nur hauchdünn gegen Ghaayer und Lord Sam nach Hause. (Video ansehen)
Auch nach vier Vorjahreserfolgen noch nicht erfasst ist der von Nina Bach trainierte Hurryboy (55:10), der bei seinem leichten Ausgleich III-Sieg über 2100 Meter Belango distanzierte und Andrasch Starke den zweiten Tagestreffer bescherte.
In der Wettchance des Tages gab es eine Überraschung durch die Holländerin Little Iris (T.Henriksson, 156:10), die vor Kazike, Volly und Marschall First siegte. 66.671:10 zahlte die Viererwette.
Andrasch Starke gewann drei Rennen, der dritte Coup war mit dem Start-Ziel erfolgreichen Birthday Lion (70:10) aus dem Stall von Uwe Stoltefuß im 1400 Meter-Ausgleich III fällig.
Der Umsatz in Düsseldorf (bei einem Rückzahler in Höhe von 10.000 Euro) fiel wenig aufregend aus. In den acht Rennen mit teilweise sehr kleinen Feldern erreichte man nur 184.077 Euro (Bahnwette: 97.271 Euro). Im Vorjahr hatte man bei allerdings neun Prüfungen 265.833 Euro bilanziert.
Prächtig Stimmung herrschte in Leipzig bei 12.000 Zuschauern! Der Umsatz belief sich auf rund 130.000 Euro. In München bilanzierte man in zehn Rennen ca. 115.000 Euro.










