Hinter dem Namen Stall Samt & Seide verbirgt sich eine große und äußerst engagierte Besitzergemeinschaft aus Krefeld. Am Sonntag in Dortmund hatte sie dank Intercom Grund zu Jubeln. Den Preis der Besitzergemeinschaft für Vollblutzucht und Rennen e. V. (Ausgleich III, 5.100 Euro, 1700 m) schnappte sich der fünfjährige Wallach Intercom (Foto) mit Andreas Helfenbein in prächtiger Manier.
Jederzeit hatte Intercom die Lage im Griff und hielt den vehement attackierenden Charitonas (A. Pietsch) sowie Lord of Esteem (N. Richter) auf Distanz (Video ansehen).
In einem Altersgewichtsrennen über 2500 Meter schien der neuerliche Erfolg von Captain Camelot nurmehr Formsache zu sein. Der 13:10-Favorit wurde im Ziel jedoch nur Dritter.
Prime Aspiration (Fr. C. Fuchs, Totokurs 72:10) hieß im fünften Rennen des Tages bereits der dritte Tagessieger für Coach Christian von der Recke, dessen Quartier momentan aus allen Rohren feuert. Auch der zweitplatzierte Mayta Capac (Fr. S. Wandt) wird in Weilerswist betreut und bescherte Besitzer Bernd Raber einen Doppelsieg.
Erst dahinter erschien dann Captain Camelot, der von Laura Jana Gabriel weit aus dem Rennen gehalten wurde und in der Endphase vielleicht zu viel Boden gutmachen musste.
Giardini (Fr. M. Murke) schnappte erneut in diesem Winter für den Neusser Trainer Axel Kleinkorres zu, der im Anschluss an den Erfolg im 1950-Meter-Ausgleich III zu Protokoll gab: ‚Giardini ist einfach eine tolle Stute, die auf vielen Distanzen klarkommt. Wichtig bei ihr ist, dass sie unterwegs etwas versteckt wird, was Manuela Murke heute wieder toll schaffte.‘
Mit Godfreyson (H. Grewe) und Altano (J.L. Silverio) landeten ebenfalls am Toto stark berücksichtigte Pferde auf den Plätzen. Vor allem bei dem Wöhler-Wallach Altano fiel auf, dass er spät erst richtig ins Rollen kam. Er sollte dieser Einschätzung auf Dauer gerecht werden können (Video ansehen).
In acht Wambel-Rennen flossen etwas über 140.000 Euro durch den Totalisator (etwa 109.000 Euro Außenumsatz). Das ist sicher dem anhaltendem Winter mit Tiefsttemperaturen und hohem Schneeaufkommen geschuldet.











