Beste Bedingungen dürften am Sonntag auf dem zugefrorenen See herrschen, wenn der zweite von insgesamt drei Renntagen in dem Schweizer Nobelskiort über die Bühne geht. Nach der gelungenen Premiere kann sich auch diesmal das Programm sehen lassen, wobei die Galopper dreimal in Aktion treten werden. Hinzu kommen das weltexklusive Skikjöring sowie mehrere Trabrennen.
Die Grand Prix Christoffel Bau Trophy (20.000 Franken, 1600 m) könnte im Zeichen eines Galoppers von Trainer Andreas Wöhler stehen, denn Rolling Home, ein Ausgleich-I-Pferd, das im Anschluss an seinen überzeugenden Dortmunder Sandbahn an den Green Forest Stable verkauft wurde, kommt mit Eduardo Pedroza (Foto), der vor acht Tagen hier bereits mit Florentiner zum Zuge kam, an den Ablauf.
Er bekommt es mit einem ehemaligen Trainingsgefährten und Bruder zu tun, Natalie Fribergs Schützling Rushing Dasher, im Vorjahr einer der Protagonisten des Schnee-Meetings und Vierter beim Auftakt am Sonntag. Starke Vorstellungen hinter dem überlegenen Sieger Bucked Off boten vor einer Woche bereits hier Paradise City und Cotswolds (eine von drei Miro-Weiss-Hoffnungen; Eric Wehrel reitet) und zählen zu den chancenreichen Pferden im Achterfeld.
Im Grand Prix Prestige (16.000 Franken, 1700 m) könnte der von Miroslav Weiss trainierte Rayo eine prominente Rolle spielen. Weiss stellt mit Seneca Village und Barny´s Barnato noch zwei weitere Kandidaten, sattelt also wieder drei der sieben Starter. Da dürfte der dominierende Trainer der letzten Jahre in St. Moritz wieder alle Trümpfe in der Hand haben. Eduardo Pedroza steuert für Meret Kaderli African Art, einen vierjährigen Hengst, der zu den Außenseitern zählt.
Ihre Schnee-Eignung mit zwei Geldrängen in Arosa bewiesen hat die Ex-Deutsche Miss Flora, die mit Karin Zwahlen den Grand Prix Uvex (14.000 Franken, 1900 m) bestreitet. Hier stellen sich der Fly to the Stars-Tochter sieben Konkurrenten in den Weg, wie die beiden Weiss-Schützlinge Puro, ein Könner auf diesem Untergrund, und Laskander.
Nach seinem Pech in der Vorwoche, als er reiterlos wurde, nimmt Baileys Best einen neuerlichen Anlauf auf das Skikjöring (15.000 Franken, 2700 m). Mit Franco Moro an den Leinen ist der Vertreter des Stalles von Christian von der Recke der einzige Teilnehmer im Achterfeld, das natürlich von dem großen Hero King George (Jakob Broger), auch Sieger am vergangenen Sonntag, angeführt wird.









