Im Dezember hat sich in Frankfurt-Niederrad ein Galoppausschuss gebildet, bestehend aus Dr. Stephen Eversfield, seines Zeichens Vizepräsident des Rennvereins, Geschäftsführer Günter Gudert und Holger Faust (Foto mit seinem Vater Bruno). „Die Idee ist entstanden vor dem letzten Renntag 2009, der schließlich bereits von einer starken Nachfrage und damit verbundenen großen Feldern gekennzeichnet war.
Wir haben uns das Ziel gesetzt, die mittlerweile zehn angemeldeten Renntage 2010 so durchzuführen, dass wir möglichst schwarze Zahlen schreiben“, führt Holger Faust weiter aus.
„Daneben streben wir darüber hinaus eine bessere Auslastung der jeweiligen Rennen an, d.h. die Aquirierung von Pferden spielt ebenso eine zentrale Rolle. In Anbetracht des starken Winters gehen wir auch davon aus, dass Dreijährigen-Rennen erst ab Mai beginnend, also an den Frankfurter Hauptkampftagen stärkere Beachtung bei den Trainern finden werden, so dass wir anfangs verstärkt auf Handicaps und Altersgewichtsrennen setzen werden.“
Eine neue Komponente sehen die Offiziellen in einer Neuorientierung hinsichtlich von Verkaufsrennen für vierjährige und ältere Pferde, die im benachbarten Frankreich seit jeher eine interessante Facette auf den dortigen Rennplätzen während der gesamten Saison darstellen. „Mit 6500 Euro Dotierung haben diese Rennen für deutsche Verhältnisse eine durchaus ansprechende Dotation gefunden.
Pferde können zum Beispiel von 5000 – 9000 Euro angeboten werden, tragen beispielsweise bei einer Verkaufssumme von 5000 Euro 55 Kilos, 7000 Euro 57 Kilo und 9000 Euro 59 Kilos. Die Attraktivität eines Renntages hängt nicht zuletzt von der Größe der Starterfelder ab, wovon schließlich auch der Rennverein partizipieren wird. Daneben wird es 2010 mit dem Winterkönig in Hessen-Rennen auch eine Neuauflage des längsten Zweijährigenrennens über 2000 Meter geben“.
Es tut sich also was in Frankfurt, nicht nur das die angekündigten zehn Renntage stattfinden werden, sondern das auch weitere Gespräche mit möglichen Sponsoren für frischen Wind sorgen sollen, ganz im Sinne, den Standort Frankfurt-Niederrad mit entsprechenden gesellschaftlichen Ereignissen rund um die schönste Nebensache der Welt den Stellenwert des Sports zu vermitteln, den er verdient.











