Einer der besten deutschen Dreijährigen des Jahrgangs 2006 ist bereits seit der großen Badener Woche nach Hong Kong verkauft. Die Rede ist vom Schlenderhaner Tertullian-Sohn Irian, der in Deutschland mit dem Erfolg im Kölner Mehl-Mülhens-Rennen 2009 sogar zum Klassischen Sieger avancieren konnte.
Das Gestüt Schlenderhan trennte sich Anfang September von Irian, zu dessen Verkauf Gestütsleiter Gebhard Apelt damals sagte: „Es lag einfach eine sehr lukrative Offerte vor.“ Nun gibt es Neuigkeiten von Irian, denn am Rande der Hong Kong Intarnational Races vom letzten Wochenende wurde bekannt, dass Irian seinen Namen nicht wie so viele andere Pferde wechseln wird, sondern den Geburtsnamen auch während seiner HK-Karriere beibehält.
Noch hat der Dreijährige keinen Start in der Ex-Kronkolonie absolvierrt, zeigte sich aber schon von guter Seite im Training. Sein Betreuer ist nun HK-Champion-Coach John Moore.
Auch Moore hat schon das Potenzial des Tertullian-Sohnes erkannt und möchte ihn nun langsam an seine „neue“ Rennkarriere heranführen. Im März 2010 könnten die ersten schweren Brocken auf Irian warten.
„John Moore will Irian weiter testen, um herauszufinden, ob er die Klassik-Sieger aus Hong Kong schlagen kann. Die ersten Prüfungen wird es im März 2010 geben“, verrät ein HK-Insider.
Der Irian-Besitzer Siu Pak Kwan ist in Hong Kong kein Unbekannter. Der Turf-Fan schlug gerade erst richtig auf dem internationalen Markt zu, sicherte sich außer Irian auch für 1,5 Millionen US-Dollar die sechsjährige Stute Black Mamba auf der Keeneland November Sales 2009.
Die Gruppe I-Siegerin in den USA startete am letzten Wochenende in der Hong Kong Vase, konnte aber noch keine entscheidenden Akzente setzen. Die Lady lief zu Beginn ihrer Karriere auch schon Rennen in Neuseeland, ist also fast auf dem ganzen Globus daheim.
Siu Pak Kwan ist weiterhin Besitzer von Algarve, der bei fünf HK-Starts bereits vier Mal erfolgreich war und laut gut unterrichteten Kreisen ein hoch interessantes Pferd für die Hong Kong International Races 2010 ist.
Diese könnte auch der Deutsche Irian anstreben, wenn er sich weiterhin so gut entwickelt wie bislang und sich in der näheren Zukunft in seiner neuen Heimat entsprechend präsentiert.










