Eugen Frank hieß der Jockey des Tages am Sonntag in Neuss. Der bei Torsten Mundry in Warendorf tätige Frank siegte gleich in drei Rennen am Hessentor, konnte neben Amadou und Nasibow (siehe auch Extra-Text) ebenfalls mit Storming Wind in der Wettchance des Tages punkten. Den Ritt bekam der Jockey erst kurzfristig, nachdem Pascal Jonathan Werning aufgrund von Kreislaufbeschwerden nicht in den Sattel steigen konnte.
Für satte 212:10 gewann Storming Wind, dessen Trainer Peter Hirschberger in den Wintermonaten auf der Sandbahn stets stark zu berücksichtigen ist. Mit tollem Speed fing Storming Wind doch noch Rebetiko (A. Pietsch) ab, nachdem dieser in der Zielgeraden den lange vorne liegenden Noble War (R. Piechulek) niedergerungen hatte.
Die Viererwette Storming Wind-Rebetiko-Noble War-Ogina Rheinberg war in Neuss nicht getroffen. Allein die Dreierwette zahlte von dem Außenseiter-Sieger schon beachtliche 28529:10.
‚Ein ganz tolles Pferd‘, kommentierte Andreas Helfenbein seinen bereits zweiten Sieg mit Rubacuori (Foto re.) auf der Neusser Sandbahn. ‚Er hat wieder toll gefightet, der Zweite hatte uns aber auch ganz schön behindert. Als Rubacuori dann wieder frei galoppieren konnte, zog er nochmal an und verdiente sich so den Sieg‘, so Helfenbein weiter.
Der brasilianisch gezogene Wallach aus dem Stall von Christian von der Recke hatte es in der Endphase mit Almano (Fr. R Schumacher) zu tun, konnte sich im Ziel knapp gegen diesen und Tremolo (A. Pietsch), der Dritter wurde, behaupten. Der Treffer von Christian von der Recke lässt den amtierenden Champion bis auf fünf Zähler an Andreas Wöhler heranrücken.
Bei noch drei auszustehenden Rennveranstaltungen in diesem Jahr ist die Mission Titelverteidigung für von der Recke weiterhin sehr schwer, wenngleich es noch nicht ausgeschlossen ist, dass er das Blatt noch wenden kann. In neun Rennen flossen 184.049 Euro durch die Totalisator-Kassen, wovon 141.402 Euro von außen kamen.











