Vor einigen Jahren zeichnete er als Racing Manager für die Pferde des Gestüts Schlenderhan verantwortlich. Inzwischen geht Paul Harley (Foto links mit Peter Schiergen) dieser Aufgabe für Besitzer Rupert Plersch nach. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Christiane Kaiserer weilt Harley selbstverständlich auch in Hong Kong, wo Plerschs War Artist den Cathay Pacific Hong Kong Sprint am Sonntag bestreiten wird.
Und er gibt sich zuversichtlich, was die Chancen des Prix de l´Abbaye-Dritten für das 1200 Meter-Event anbetrifft. Der in England von James Eustace vorbereitete Flieger scheint bereits für den Kampf um 12 Millionen HK-Dollar.
„War Artist ist ein völlig unkompliziertes Pferd“, erklärt Paul Harley gegenüber GaloppOnline.de. „Zwar haben in den vergangenen Jahren fast ausschließlich Hong Kong-Pferde gewonnen, aber in diesem Sport gibt es keine feste Regel. Es ist natürlich schwer zu sagen, ob er Siegchancen hat, aber er hat am vergangenen Wochenende in Kempton sehr gut gearbeitet und ist bereit.“
Und mit Olivier Peslier konnte ein Klassejockey engagiert werden, der auch in asiatischen Ländern schon fast alles gewann, was es zu gewinnen gibt. Vor zwölf Monaten holte er sich noch mit Doctor Dino die Hong Kong Vase. Nun soll er das einzige im Besitz eines Deutschen stehende Pferd bei den International Races ganz nach vorne bringen.
Im möglicherweise am stärksten besetzten Rennen der Veranstaltung stellen sich ihm 13 Kandidaten in den Weg, darunter 2007-Sieger Sacred Kingdom, die Australien-Asse Scenic Blast, All Silent und Apache Cat sowie Prix de l´Abbaye-Sieger Total Gallery.











