Peter Schiergen stellte am Freitag, dem Auftakttag zum Breeders‘ Cup 2009 in Santa Anita, mit Junia Tepzia eine deutsche Starterin. Der Kölner Asterblüte-Coach konnte mit Kieren Fallon auch einen der besten Jockeys weltweit verpflichten. Doch am Ende sollte es nicht zur erhofften Super-Show der bis dahin ungeschlagenen zweijährigen Stute im Besitz des Team Valor kommen.
Im Juveniles Fillies Turf (Grade I, 1.000.000 Dollar, 1600 m) galoppierte die Deutsche (Foto ganz links) zunächst an etwa sechster Position, kam aber bereits ausgangs des Schlussbogens nicht mehr mit und endete weit hinter den Protagonistinnen.
Gewonnen wurde die Super-Prüfung für die Jung-Ladies von der stets mit an der Spitze galoppierenden Tapitsfly (R. Albarado, Foto rechts), die vorne gemeinsam mit Rose Catherine (J. Castellano) ein schier unglaubliches Tempo ging und auch in der Zielgeraden durchstand.
Damit hatten wohl die wenigsten Rivalen gerechnet! 108:10 gab es am US-Toto auf die Siegerin. Junia Tepzia war für 70:10 abgegangen.
‚Sie bewegte sich so toll, das heute jeder gesehen. Die Stute fand sich auf dem schnellen Geläuft sehr gut zurecht‘, freute sich Tapitsflys Trainer Dale Romans.
Und auch Siegreiter Robby Alborado sagte: ‚Tapitsfly sprang ganz toll ab, ist am Start immer sehr schnell. Sie hatte gleich eine gute Lage und spielte heute einfach toll mit.‘
Die 25:10-Favoritin des Rennens, Lillie Langtry (J. Murtagh), aus dem Ballydoyle-Stall von Aidan O’Brien war länger prominent, jedoch ebenfalls früh nicht mehr zwingend.
‚Ideal wäre der Boden etwas weicher gewesen, doch daran hat es nach Aussage von Johnny Murtagh nicht gelegen. Er meinte, es war ein hartes Rennen für Lillie Langtry. Sie wurde gleich ein paar Mal während des Rennens berührt‘, sagte Aidan O’Brien.








