Frankreich: Sch?tzenjunker guter Vierter im Prix Perth

Gleich drei deutsche Pferde versuchten sich am Sonntag im Prix Perth in Saint-Cloud, Platz vier war dabei die beste Ausbeute. Es war Uwe Ostmanns Schützenjunker (Yann Lerner), der vom deutschen Trio am weitesten kam. Der Vierjährige hatte gleich nach dem Start die Spitze übernommen, wehrte sich vorne auch lange, doch reichte es in dem Gruppe III-Rennen auf der Meile (80.000 Euro) am Ende nur zum vierten Platz. Damit blieb er aber noch vor den beiden anderen deutschen Vertretern Usbeke (J.-P.Carvalho/T.Thulliez, Fünfter) und King of Sydney (M.Hofer/M.Guyon, Neunter).

Der Sieg ging an den von Trainer Roger Curtis aus England aufgebotenen Zafisio, der unter Dominique Boeuf Border Patrol und Racinger auf die Plätze zwei und drei verwies. Zafisio hatte etwa vor einem Jahr bereits in Frankreich das Criterium de Saint-Cloud gewonnen. Im Frühjahr war Zafisio Zweiter zu Irian im Mehl-Mülhens-Rennen in Köln.

Für einen Paukenschlag am Toto sorgte auf passend durchlässigem Boden der von Hans Walter Hiller trainierte Shaw, der unter David Bellocq ein Altersgewichtsrennen für Amateurreiter (2100 m, 22.000 Euro) als 329:10-Außenseiter überlegen gewann. Für den zweiten deutschen Treffer an diesem tag sorgte dann in einem Handicap noch die von Andreas Trybuhl trainierte Gyrona, die mit Ioritz Mendizabal als 129:10-Chance ein Handicap über 3100 Meter (23.000 Euro) gewann.

Der von Werner Baltromei vorbereitete Hengst Esprit des Temps (William Mongil) wurde in einem Rennen für zweijährige Debütanten (1600 m, 24.000 Euro) Fünfter.

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