Zuletzt im deutschen St. Leger in Dortmund in riesiger Manier erfolgreich, steuerte der von Hans Albert Blume in Heumar trainierte Sassoaloro (Foto) am Sonntag den Prix Royal-Oak an. Die 3100 Meter-Prüfung um 250.000 Euro in Paris-Longchamp zieht Jahr für Jahr die besten Steher Europas an, wartet doch ein Gruppe I-Titel und mächtig Prestige auf den Sieger im französischen St. Leger.
Das Kontingent aus England war dementsprechend hoch, stellten die Ställe von der Insel doch sechs der neun Starter. Und auch Schiaparelli, 2006 Derbysieger in Hamburg-Horn für den Stall Blankenese und aus Karlshofer Zucht entsprungen, nahm das Top-Steher-Examen für Godolphin unter Stalljockey Lanfranco Dettori auf.
Der in diesem Jahr bereits zweifach über Cup-Distanzen erfolgreiche Monsun-Sohn galoppierte von der Spitze aus als 40:10-Chance immer toll, während der Acatenango-Sohn Sassoaloro als Riesenaußenseiter (460:10) ins Rennen gegangen war und unter Dominique Boeuf aus der Reserve geritten nie entscheidend Bindung zum Geschehen fand, letztlich Siebter wurde..
Schiaparelli schien den Top-Titel in der Frankreich-Metropole schon gewinnen zu können, da drehte der von Michael Stoute in Newmarket vorbereitete Ask (R. Moore) noch einmal richtig auf und schob sich auf dem letzten Wegstück doch noch an Schiaparelli vorbei. Driter wurde nach über drei Kilometern Manighar (C.-P. Lemaire)
Sevenna, eine vierjährige Galileo-Tochter aus dem Gestüt Ammerland, brachte ein weiteres deutsches Element in den Prix Royal Oak ein. Henry Cecil trainiert die Lady, die unter Christophe Soumillon antrat, als 160:10-Chance aber nur den neunten Platz belegte.










