Der achtfache ungarische Trainer-Champion Sandor Ribarszki hat sich zu einem Standortwechsel entschlossen. Am Dienstagabend gegen 18.00 Uhr stand für ihn fest: „Ich werde künftig in Hoppegarten arbeiten. Wir haben uns intensiv umgeschaut. Und nach einem konstruktiven Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Neue ist wenig später meine Entscheidung gefallen.“
In seiner Heimat hat er alles erreicht, was in seinem Job erstrebenswert ist. Jetzt sucht Sandor Ribarszki hier zu lande eine neue Herausforderung. „Ich will künftig in Deutschland arbeiten, „sagte der 47-Jährige, „in Ungarn passiert im Trainingszentrum Alag nichts, noch immer ist keine Privatisierung und damit die dringend notwendige Rekonstruktion der zweifellos sehr schöne Anlage in Sicht.“
Und in einer wirtschaftlich sehr prekären Situation im Land der Magyaren geht es dem Rennsport ebenfalls nicht gut. Zu einem Schlüsselerlebnis mit dem rührigen Horseman gestaltete sich jener denkwürdige Freitagmorgen, als zwei Tage vor Overdoses Jahresdebüt in Budapest sein Rennstall in Alag von Journalisten, Fotografen und Kamerateams dicht umlagert war. In einem langen Gespräch mit Sandor Ribarszki spürte man seine Liebe zu den Pferden und aus aktuellem Anlass zu seinem Klassesprinter Overdose (Foto), dem er „jeden Wunsch“ von den Augen ablesen konnte.
„Jetzt ist Overdose auf dem Weg der Besserung und soll Ende Oktober zurückkommen,“ machte der Trainer deutlich. Das Sprintass ist voraussichtlich das einzige Pferd von Zoltan Mikoczy, das den Wechsel mitmacht, wie der Trainer sagte. Er ist natürlich sehr daran interessiert, Pferde von deutschen Besitzern in Obhut zu bekommen.
„In Hoppegarten stehen mir beste Trainingsbedingungen und ein moderner Stall zur Verfügung. Es ist für mich ein gewaltiger Schritt, aber ich bin noch jung und will gern etwas Neues in Angriff nehmen. Darauf freue ich mich sehr.“











