Zu seinem vierten (!) Treffer in diesem Jahr kam der stets sein Bestes gebende Wellinas (W. Panov) aus dem Stall von Werner Hefter (Foto). Der Ausgleich I (Adolf Schilling Gedächtnis-Rennen) über die Meile – ein toll besetzter Top-Ausgleich mit 14 Pferden – wurde die Beute des Kalatos-Nachkommen, der den stark anpackenden Favoriten Freminius (D. Boeuf) im Ziel gerade noch mit einem kurzen Kopf auf Distanz halten konnte, nachdem er schon früh in der Geraden das Kommando übernommen hatte.
Dritte wurde der Wöhler-Galopper Rolling Home (J. Bojko). Auf den Überraschungssieger gab es satte 173:10 am BB-Toto auf Sieg. ‚Wellinas hat sich etwas umgeschaut, als er vorne war. Deswegen ist es nochmal so eng geworden‘, sagte Siegjockey Wladimir Panow (Video ansehen).
Und auch Werner Baltromei war mit dem zweiten Rang seines Freminius – er hatte während der Großen Woche schon einen Ausgleich II gewinnen können – sehr zufrieden. ‚Ein tolles Pferd‘, hieß es von Seiten des Mülheimer Trainers, der mit Samiro (G. Mosse) das Quinte-Handicap am Sonntag in Paris-Longchamp zu einer Siegeventualquote von 77:10 gewinnen konnte.
Im Auftaktrennen am Super-Sonntag in Baden-Baden setzte sich Derbystarter Marlow (A. Helfenbein) durch und kam zu seinem ersten Lebenserfolg, nachdem er vom Start weg schon geführt hatte. Hinter dem 25:10-Favoriten liefen Tessaiga (D. Boeuf) und Silencium (A. Pietsch) auf die Plätze zwei und drei.
Ihre tolle Form bestätigte Rubiana (A. Suborics) im Fremersberg-Ausgleich (Handicap II über 1800 Meter), als die Hickst-Stute früh locker voraus war und auf den letzten Metern nur in Schwung gehalten werden musste.
Das Leichtgewicht Navina schnappte sich – ganz innen von Hana Mouchova gebracht – noch den Ehrenplatz vor dem Dreijährigen Snooker (N. Richter).











