Schiergen mit Vierer: Der gro?e Listen-Angriff in Baden

Im Preis der Peter Deilmann-Reederei am Sonntag in Baden-Baden greift Peter Schiergen ganz groß an, wenn er vier Kandidatinnen in diesem 20.000 Euro-Listenrennen über 2000 Meter sattelt und ein Drittel des tollen 12er-Feldes stellt. Andrasch Starke, Stalljockey an dem Kölner Top-Quartier, hatte die Qual der Wahl, entschied sich aber nicht ganz unerwartet für die Wittekindshoferin Nina Celebre.

Baden-Baden-Erfahrung besitzt die Peintre Celebre-Tochter bereits, gewann sie hier doch im Vorjahr das Winterkönigin-Trial. Nach einer ausgedehnten Winterpause im Gestüt war vor allem der sechste Rang im Henkel Preis der Diana eine durchaus ansehnliche Vorstellung. Mehrere Konkurrentinnen vom Sonntag konnte sie damals schon hinter sich lassen.

So belegte Andreas Löwes All Annalena (nun mit Jiri Palik) Rang sieben, die zuvor in einem Münchener Listenrennen nur ganz knapp unterlegen war. Zu beac hten bleibt natürlich auch die zweite Wittekindshof-Farbe Sworn Pro (Andreas Helfenbein), auch wenn sie 2009 noch nicht so recht an den Sieg hier im Preis der Winterkönigin anknüpfen konnte und in der Diana nur Achte wurde.

Sogar nur auf Platz elf landete in dem Düsseldorfer Klassiker die Park Wiedingerin Quillaja (hat nun Andreas Suborics im Sattel), die vorher Vierte auf Gruppe-Ebene war.

Doch zurück zu den Schiergen-Ladies: Dubai (Andreas Göritz bekommt den Ritt) enttäuschte als Favoritin zuletzt in Hannover auf der ganzen Linie, sollte eigentlich deutlich mehr können. Heather Rose, die Filip Minarik steuern wird, muss nach ihrem Maidentreffer nun einen deutlichen Sprung bewältigen. Das gilt auch für Lovelight (Adrie de Vries wurde engagiert), die in Frankfurt erstaunlich wenig Mühe hatte.

Dort bezwang die Ittlingerin unter anderem Fancy Diamond (Marvin Suerland sitzt nun im Sattel), die danach gute Vierte in Hannover wurde, und Furious Belle (Daniele Porcu). Die Iffezheimerin überraschte anschließend in einem besseren Rennen in Avenches gewaltig.

Interessant wirkt die Ravensbergerin Wildfährte (Terry Hellier), die sich auf der Neuen Bult als Dritte u.a. vor Fancy Diamand platzierte und schon nach letztjährigen Formen hier weit vorne möglich sein sollte. Dagegen musste Irini (Wladimir Panov) damals möglicherweise Grenzen bekennen.

Bleibt noch die Fährhoferin Sommermärchen (Jozef Bojko), die in Köln sehr versprechend debütierte und in einem sehr offenen Rennen auch auf höherer Ebene ihre Chancen haben sollte.

Ein weiteres Highlight ist das Adolf Schindling Gedächtnis-Rennen (Ausgleich I, 1600 m), in dem Turf-Legende Hein Bollow die Ehrenpreise überreichen wird. Ein großartiges Feld rückt hier in die Boxen ein, darunter auch der am Eröffnungstag so ungemein imponierende Freminius.

Zum Finale der Großen Woche platzen die Starterfelder aus allen Nähten. Man offeriert diesmal zehn Rennen, darunter auch eine Wettchance des Tages mit einer Garantie-Summe von 40.000 Euro (im fünften Rennen) in der Viererwette!

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