France-Star Andre Fabre will in Baden-Baden zuschlagen

Nicht alle Tage bietet der französische Spitzentrainer Andre Fabre (Foto) ein Pferd in Deutschland auf. Der Coolmore Stud Baden-Baden-Cup bietet für die arrivierte Größe im Trainerstand eine gute Gelegenheit, Listenehren einzuheimsen. In der 20.000 Euro-Prüfung über 1200 Meter bietet Fabre die dreijährige Storm Cat-Tochter Peace Camp auf, die sich in ihrer Heimat bereits auszeichnen konnte.

Sie gewann bei vier Versuchen zwei Rennen und zeigte sich auch zuletzt in Deauville von ihrer besten Seite, als sie Anfang August in einem 1000 Meter-Listenrennen den zweiten Platz belegte. Sie wird vom jungen Johan Victoire für die Frankreich-Dependance von Scheich Mohammed gesteurt und ist sicher im zwölfköpfigen Aufgebot einen genauen Blick wert.

Einen solchen sollte man bei dieser Gelegenheit auch auf La Sylvia (O. Peslier) werfen, auch wenn ihre diesjährigen beiden Vorstellungen noch nicht das Gelbe vom Ei waren. Die von Eoghan O’Neill aufgebotene Oasis Dream-Tochter war zuletzt Anfang Mai in einem Listenrennen in Nottingham am Start, landete dort weit hinter der Siegerin Lesson in Humility, die ihrerseits am letzten Sonntag in Baden-Baden auf Gruppe II-Parkett in der Goldenen Peitsche auf deutlich höherer Bühne (Gruppe II) engagiert war.

Das ausländische Trio wird von Maggi Fong (Fabrice Veron) komplettiert. Die von Henri-Alex Pantall trainierte Dr. Fong-Lady war zuletzt zwei Mal in Deauville am Ablauf, konnte in einem Listenrennen als Außenenseiterin überhaupt keine Akzente setzen und kündigte sich zuletzt mit einem dritten Rang wieder an.

Aber auch die hiesigen Großquartiere bieten in dem Rennen für die schnellen Stuten scharfes Geschütz auf. Waldemar Hickst sattelt Airforce, die bereits während des Frühjarsmeetings in Baden-Baden zur Lsitensiegerin aufstieg. Stalljockey Andreas Suborics schwingt sich in den Sattel der Big Shuffle-Tochter, die ebenfalls dem Derbyjahrgang angehört.

Andreas Wöhler aus Ravensberg hat gleich zwei Chancen im Rennen. Die Ittlingerin Zaya (Terence Hellier) hat in dieser Saison bewiesen, dass sie in der Listenklasse leben kann. Nach Reiterverteilung könnte aber Picobella, die unter Pedroza-Ersatzmann Jozef Bojko ins Rennen geschickt wird, die erste Chance des Erfolgsstalles sein.

Ebenfalls doppelt vertreten ist Asterblüte-Coach Peter Schiergen. Der Kölner bietet Harquahala auf, die beim letzten Versuch am Rennverlauf gescheitert sein könnte, als sie in Düsseldorf die Führung nicht bekommen konnte. Sie schnitt als Vierte im Handicap aber sicher nicht schlecht ab, könnte als wenig gelaufenes Pferd auch noch über Steigerungspotenzial verfügen. Ferner hat Schiergen noch Brass Damask im Rennen. Die Ammerländerin startet nun in Karlshofer Farben, hat sich in diesem Jahrt schon mehrfach auf Listenbene probiert. Der ganz große Wurf ist ihr dabei noch nicht gelungen.

Nicht vergessen darf man natürlich die eisenharte Topkapi Diamond, die immer ihr Bestes gibt, nun schon zwei mal kurz vor der Linie in Listenrennen abgefangen wurde. „Die 200 Meter kürzere Distanz ist von Vorteil“, weiß ihr Jockey Henk Grewe zu berichten, „sie sollte sicher mit guten Chancen an den Start gehen“.

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