Früher wurde das Kronimus-Rennen, das in diesem Jahr seine 25. Auflage erlebt und somit ein kleines Jubiläum feiert, als fester Bestandteil des Programms am Sonntag durchgeführt. Inzwischen fungiert diese Listen-Prüfung am Dienstag als zweites wichtiges Rennen neben dem 76. Darley Oettingen-Rennen, was man als durchaus gelungenen Schachzug der Verantwortlichen an der Oos bezeichnen darf.
Ein qualitativ hochstehendes Feld ist es auch diesmal geworden, das zum Kampf um die 20.000 Euro auf der 1200-Meter-Distanz und, was genauso wichtig ist, um Black Type antritt, handelt es sich doch schließlich um ein Listen-Rennen.
Eine, die dieses Ziel bereits erreicht hat, ist die von Erika Mäder betreute At First Sight, die dies in Köln schaffte, als sie im Oppenheim-Rennen als Dritte hinter der Siegerin Paradise Rain die Ziellinie überquert hatte, nachdem sie zuvor bei ihrem ersten internationalen Auftritt auf der Mailander San Siro-Bahn in dieser Klasse Sechste geworden war.
Zwei Pferde haben dagegen schon einmal die Ziellinie als Sieger überquert. Zum einen der von Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete Black Cool Cat, der nach den Plätzen drei und zwei folgerichtig in Bad Doberan Platz eins folgen ließ, und zum anderen die aus dem Kölner Stall von Peter Schiergen (Foto) stammende Aslana, die bei ihrem Debüt in Krefeld gleich in überlegener Manier auftrumpfte und dabei u. a. mit Diamond Max ein Pferd hinter sich ließ, das heute die Revanche sucht.
Mario Hofer ist der Verantwortliche für den Hengst, der nach Möglichkeit dem Trainingsgefährten Smooth Operator nachfolgen soll, der sich im Vorjahr durchgesetzt und anschließend reiche Ernte in Frankreich gehalten hat. Der Wallach, der aus der Zucht des Krefelder Trainers stammt, bestritt vier Gruppe-Rennen, in denen er dreimal triumphierte und einmal Platz vier erreichte.
Wie zahlreiche frühere Sieger später groß Karriere machten. Erinnert sei nur an Lateral, den Sieger von 2005, der später vier Rennen der Gruppen I, II und III auf sein Konto brachte. Nicht zu vergessen die in Gruppe-Rennen platzierten Sergeant Pepper und Soignee sowie die Listen-Sieger Adamantinos und Attilia. t
Diatribe und Giant Lady haben schon einmal ihre Kräfte gemessen, wobei die Röttgenerin in Frankreich sicher im Vorteil vor der in Iffezheim trainierten Auenquellerin geblieben war. Den Gütersloher Stall von Trainer Andreas Wöhler vertritt Wild Pearl, die ihre Karriere mit einem zweiten Platz auf der Seidnitzer Bahn in Dresden eröffnete und gleichfalls Chancen anmeldet.
Dass die von Andreas Löwe in Köln trainierte World’s Danger bei ihrem Erstauftritt auf der Heimatbahn gleich als Favoriten angetreten war, dürfte seinen Grund in den entsprechenden Trainingsleistungen besessen haben. Auch durch den vierten Platz dürfte ihre Wertschätzung im Stall kaum geringer geworden sein. KB










