Das interessanteste der drei auf der Galopprennbahn in Deauville am Sonntag stattfindenden finalen Gruppe-Prüfungen ist aus deutscher Sicht zweifellos der zur Gruppe III zählende Prix Quincey Lucien Barriere über 1600 Meter. Und zwar deshalb, weil mit Forthe Millionkiss der einzige Galopper aus hiesigen Gefilden sich an diese mit 80.000 Euro dotierte Grand Prix-Aufgabe wagt.
Uwe Ostmann trainiert den fünfjährigen Dashing Blade-Sohn in Mülheim/Ruhr. Seine beste Formreferenzen liegen zwar schon etwas zurück, 2008 landete er neben dem Gruppe II-Treffer von Hannover noch zwei weitere Erfolge, aktuell gefielen vor allen der fünfte Platz auf Gruppe II-Level in Sandown Park und der vierte Rang in der Hamburger Meile. Doch rechnet man sich in seinem Umfeld sicherlich etwas aus, einen der fünf Platzgelder zu sichern.
Gefährlich erscheinen in erster Linie der zweijährig dreimal erfolgreiche Godolphin-Schützling Donativum, der vor allem durch seine Siege in Newmarket und Santa Anita während des Breeders Cup Meetings mächtig Eindruck hinterlassen konnte.
Aber auch der Franzose Gris de Gris für Alain de Royer-Dupre und Mark Johnstons La Raayb sind chancenreiche Protagonisten in diesem Gruppe III-Treffen. Ohne deutsche Beteiligung geht der zur Gruppe II zählende Prix de Deauville, eine als Tageshöhepunkt mit 200.000 Euro dotiert gelaufene 2500 Meter-Prüfung, bei der man vor allen Dingen Stall Godolphins Campanologist und Age of Reason eine starke Rolle zutrauen darf.








