Beste Stimmung herrschte am Sonntag im Weidenpescher Park in Köln, es war fast so wie in alten Zeiten. Und die Riesenauktionen, die der Kölner Renn-Verein gestartet hatte, verfehlten ihre Wirkung nicht. Ganz im Gegenteil: Denn es klingelte nur so an den Kassen.
Mit einem Gesamtumsatz von 146.541,70 Euro generierte der Kölner Renn-Verein in der Wettchance des Tages mit der Rekord-Garantiesumme von 75.000 Euro (inklusive eines 32.000 Euro-Jackpots) in der Viererwette einen der höchsten Wettumsätze seit vielen Jahren.
Die bisherige Höchstmarke hatte 146.089,50 Euro betragen und war im Preis von Europa des Jahres 2002 zustande gekommen. 106.942 Euro wurden dabei in der Viererwette eingesetzt. Insgesamt standen nach 9 Rennen sogar 447.329 Euro als Umsatz unter dem Strich, und man notierte mithin eines der besten Ergebnisse in letzter Zeit.
Zu den glücklichen Gewinnern gehörte Christian Bockelmann aus dem Badischen, für den sich die Reise nach Köln ebenfalls in doppelter Hinsicht gelohnt hatte. Neben dem Anteil an der dicken Viererwette-Quote, die 158.378:10 betrug, kassierte er noch 10.000 Euro als Sieger des Wettbewerbs um den „Wettkönig des Rheinlands“.
15.000 Euro machte er allein an Umsatz, alle 15 Teilnehmer bei dem Highroller-Wettbewerb brachten es auf 56.800 Euro, womit sie einen erheblichen Anteil am hohen Bahnumsatz ausmachten.
Insgesamt wurde die Viererwette elfmal getroffen. Zweimal auf der Bahn, und zwar einmal mit einem Euro und einmal mit 50 Cent, während es in der Außenwette gleich neun Gewinner gab. Acht davon mit 50 Cent und einer mit einem Euro.
In Frankfurt erreichte man am Sonntag 120.000 Euro (ohne die beiden Araberrennen), womit das Vorjahresergebnis von 121.000 Euro nahezu egalisierte.
In Saarbrücken gab es dagegen einen deutlichen Rückgang, was sicher auch an der erheblichen Verspätung lag. Und offenbar war es nicht günstig, das der dortige Feiertag auf einen Samstag fiel. 2008 hatte man in sieben Galopprennen 91.000 Euro erreicht, nun waren es 70.000 Euro in sechs Rennen. Deutlich aufwärts ging es in München, denn 178.000 Euro bedeuteten gegenüber 146.000 Euro im Vorjahr ein klares Plus. Die vielen Jackpots ließen die Wetter an die Kassen stürmen.
Hochzufrieden war man am Freitag auch in Hoppegarten. Hier kam man in den sechs Galopprennen bei 4350 Zuschauern auf 136.000 Euro (2008: 142.000 Euro in sieben Rennen), womit der Schnitt sich verbesserte. Der Bahnumsatz schoss um 37 Prozent nach oben.









