Das Rennen mit der Viererwette zog aufgrund seines Jackpots in Höhe von über 32.000 Euro und der Garantieauszahlung von 75.000 Euro besondere Aufmerksam-keit auf sich. Allein in der Viererwett-Chance konnte der Kölner Rennverein ein Umsatzaufkommen von knapp 146.000 Euro (100.000 Euro auf der Bahn) festhalten.
Das war schon ein besonders gutes Ergebnis, wie von Seiten des Rennvereins zu hören war. Über 100.000 Euro Umsatz in einem Rennen hatte es zuletzt im Jahr 2002 gegeben.
Der Einlauf in diesem superschweren Ausgleich IV mit My Summer of Love (D. Porcu) vor Shangrila (T. Hellier), Nice Land (P. van de Keere) und Sworn Tigress (A. Suborics) zahlte denn auch mit 158.378:10 Euro eine ganze Menge.
Auf kurze 16:10 war der Fährhofer Majari im zweithöchsten Ausgleich heruntergewettet worden und wie so oft sollten die Wetter Recht behalten. Peter Schiergen könnte mit dem Marju-Sohn einen besseren Dreijährigen im Stall haben.
Der Schimmel kam in der Geraden zunächst nicht auf freie Bahn, aber als er unter Filip Minarik dann einmal galoppieren konnte, machte er schnell Meter um Meter auf den führenden Birthday Lion (E. Pedroza) gut, kam im Ziel des Meilen-Rennens noch recht leicht hin. Zaubermann (A. Göritz) konnte etwas zurück noch den dritten Rang erreichen.
Gleich zu Beginn des Renntages hatte es einen sehr beeindruckenden Sieg von Mi Benedict (Foto, 14:10) gegeben, auf dem Eduardo Pedroza seine glänzende Form wieder einmal demonstrieren konnte.
Der Wöhler-Stalljockey musste fast keinen Muskel bewegen, um mit dem Mi Emma-Bruder des Gestüts IDEE im Ausgleich III gegen fünf Gegner die Oberhand zu behalten und der Sholokhov-Sohn Mi Benedict bestätigte den Eindruck ein Pferd zu sein, das noch einiges nachholen kann.
Der Handicapdebütant Interian (Terry Hellier) kämpfte von der Spitze aus gut weiter, sollte bald wieder ein Rennen gewinnen können.
Der dreijährige Hofer-Hengst Final Countdown konnte Start-Ziel unter Andreas Helfenbein gegen den favorisierten Warstein (A. Suborics) im Ausgleich III gewinnen. Woodford Land (I. Mostova) wurde hier Dritter.
Final Countdown siegte bereits zum zweiten Mal in Serie, nachdem zuletzt schon ein schöner Erfolg gegen Altersgefährten in Bad Harzburg fällig war.
Der Gesamtwettumsatz am Sonntag erreichte zwar nicht die magische Grenze von 500.000 Euro, dennoch war Benedikt Faßbender mit dem Ergebnis von 447.329,05 Euro sehr zufrieden. ‚Wir haben eggenüber dem Vorjahr mit unseren Aktionen um fast 100.000 Euro zulegen können, das ist schon enorm und freut uns alle sehr‘, sagte Faßbender am Sonntagabend gegenüber GaloppOnline.de.
Der Kölner Geschäftsführer wies auch auf die erstmals in Köln ausgetragene Highroller-Challenge hin, die ihr Übriges zum guten Umsatzplus getan haben dürfte.
Hier traten 14 Kandidaten an und ‚katalpultierten‘ zusammen 56.800 Euro durch den Weidenpesch-Toto. ‚Es gab ein Kopf- an Kopfrennen zwischen zwei Spielern. Der lange Führende wurde kurz vor dem Ziel noch abgefangen‘, sagte Faßbender.











