Drei Prüfungen hatte sie im Vorjahr gewonnen, doch dann hingen zweimal die Trauben zu hoch. Im Silbernen Band der Ruhr und in einem Listenrennen in Hannover gab es für die von Stefan Wegner (Foto) für den Stall Adeline trainierte Lady Di nichts zu bestellen. Doch zurück auf Handicap-Ebene setzte sich die fünfjährige Samum-Tochter wieder in Szene.
In einem mit 8500 Euro ausgestatteten Altersgewichtsrennen über 2350 Meter am bestens besuchten Sparkassen-Renntag in Krefeld ging die 49:10-Chance immer an zweiter Stelle. Bei langsamer Fahrt hatte sich der 15:10-Favorit Giuliani ‚erbarmt‘ und die Spitze übernommen. Und lange schien der Schiergen-Wallach hinzukommen, doch auf den letzten Metern schaffte Andreas Helfenbein mit Lady Di noch knapp die Wende, während Shaw Dritter wurde (Video ansehen).
Mit erstaunlicher Steigerung wartete die Belgierin Rehia bei ihrem Start-Ziel-Sieg in einem Altersgewichtsrennen über 1400 Meter auf, als sie alle Attacken des Favoriten Boromir sicher abwehrte und zum Toto von 140:10 zum Zuge kam und Filip Minarik den zweiten Tagessieg bescherte.
Und es ging munter weiter für die Wetter von Außenseitern, denn mit dem ebenfalls aus Belgien gekommenen Sweet Tornado (Henk Grewe) hatte man in einem 1400 Meter-Handicap kaum gerechnet, doch ganz zuletzt raufte sich die 186:10-Chance noch an Princesse Rolex vorbei.
Keinen Meter schenkten sich in einem 2350 Meter-Handicap die Holländerin Andaad (Andreas Helfenbein) und der Jahresdebütant Mirakhour (Eugen Frank), die schließlich in totem Rennen über die Linie kamen.
Ihren dritten Sieg beim ebensovielten Start schaffte Andreas Löwe King´s Bell (Terry Hellier) für das Gestüt Wiesengrund. Ausgesprochen souverän machte sich die Bertolini-Tochter mit großem Endspurt noch von Wonderful Rose und Belango frei. Und das, obwohl die 20:10-Favoritin vorher eine Extrarunde gedreht hatte. ‚Sie steuert nun wie Magic Eye Listenrennen an‘, erläuterte Andreas Löwe.
In Top-Form agierte Andreas Helfenbein, der mit Andaad, Lady Di und Zobel Davis dreimal triumphierte. Wie ein Pferd anderer Klasse marschierte Axel Kleinkorres´ Ruvano (16:10, William Mongil) trotz einer langen Pause in einem 2050 Meter-Altersgewichtsrennen zum Sieg. Der Umsatz belief sich auf 179.807 Euro.











