Die Bad Harzburger Rennwoche (vom 18. bis zum 26. Juli 2009) sollten sich die Turffans des Landes schon einmal rot im Kalender ankreuzen. Der Harzburger Rennverein hat sich auf der Rennbahn am Weißen Stein bekanntlich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn es werden drei Super-Handicaps austragen, die jeweils mit 22.222 Euro sehr großzügig dotiert sind.
Und die Resonanz aus den Ställen des Landes war mehr als zufriedenstellend. 87 Pferde wurden für die drei Prüfungen (jeweils ein Ausgleich II, ein Ausgleich III und ein Ausgleich IV) insgesamt genannt, von denen nach dem ersten Streichungstermin noch 73 Pferde stehenblieben.
Die unter der Sponsorship der Nord LB stehenden Super-Handicaps finanzieren sich zu einem großen Anteil bereits aus den Nenngeldern, hieß es Anfang der Woche von Seiten des Harzburger Rennvereins auf einer Pressekonferenz zur anstehenden Rennwoche.
Ferner soll die Viererwette, deren Potenzial momentan im deutschen Galopprennsport nicht vollends ausgeschöpft werde – während der Harzburger Rennwoche besser vermarktet werden.
In lokalen Medien werden während des Meetings Flyer als Zeitungs-Beilage eingebunden, um so mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.
Ein Wetter-Highlight dürfte die Viererwette am zweiten Samstag werden. Hier steht dem Harzburger Rennverein ein 25.000 Euro-Jackpot zur Verfügung, der in der Wettchance des Tages (garantierte Auszahlung in der Viererwette von 50.000 Euro) den Totalisatorumsätzen hinzugefügt werden wird.
Dieser Jackpot wurde von 2008 einbehalten, als in einem Rennen weder die Dreier- noch die Viererwette getroffen werden konnte.
270.000 Euro an Prämien für Besitzer und Züchter werden in diesem Jahr bei fünf Veranstaltungstagen ausgeschüttet. Die Reduzierung der Renntage von sieben auf fünf muss nicht zwingend von Dauer sein, hieß es weiter. Man wolle von Jahr zu Jahr planen und die Ergebnisse von 2009 zunächst abwarten, jedoch erwarte man in Zeiten globaler Rezession auch im Süden Niedersachsens kaum Umsatzsteigerungen.











