Zu den Pechvögeln der Hamburger Derbywoche zählte die bei Torsten Mundry in Warendorf angestellte Leichtgewichtsreiterin Manuela Murke (Foto). Dabei hatte das Meeting mit zwei Siegen (Ostella, Shaina) sehr gut für die 23jährige begonnen. Doch am Freitag musste sie in einem Ausgleich II, in dem sie den von Uwe Stoltefuß trainierten Neptun ritt, hart zu Boden.
Nach ersten Röntgenaufnahmen im Krankenhaus gab es zunächst Entwarnung, doch später gab es eine für die in diesem Jahr so erfolgreiche Amazone ernüchternde Diagnose. Wie schon nach einem Sturz in Düsseldorf Ende März hat sich Murke das Schlüsselbein gebrochen. „Es ist exakt der selbe Bruch, wie damals.
Vielleicht war die Stelle noch etwas weich. Ich falle jetzt erst einmal für mindestens sechs Wochen aus. Operiert werden muss ich noch nicht, aber es könnte sein, dass später eine Platte eingesetzt werden muss, falls der Bruch nicht wieder gut zusammenheilt. Das ist natürlich sehr bitter, denn so gut wie in dieser Saison lief es bisher ja noch nie und es hat derzeit richtig Spaß gemacht“, so Murke, die in ihrer Karriere bislang 42 Rennen gewinnen konnte und in diesem Jahr bereits zwölfmal erfolgreich war, am Donnerstag gegenüber der Sport-Welt.
Der größte Treffer gelang der jungen Reiterin dabei mit dem von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Tacamo, mit dem sie in Bremen einen Ausgleich II gewann.











