Sind gleich zwei Deutsche in Japan mit von der Partie?

Es gibt jede Menge Geld zu verdienen: 11.500.000 US-Dollar beträgt die Gesamtdotierung des Japan Autumn International 2008, wie die Serie der vier großen Rennen Japans im Herbst offiziell heißt. Eine Serie, die am 16. November mit dem Queen Elizabeth II Commemorative Cup (Gr. I) in Kyoto startet und mit dem Japan Cup Dirt (Gr. I) am 7. Dezember in Hanshin endet.

Dazwischen liegen die Mile Championship (Gr. I) in Kyoto und als Krönung der Japan Cup (Gr. I), der am 30. November in Tokio ausgetragen wird.

Durchaus möglich, dass auch zwei deutsche Pferde in die Ereignisse im Land der aufgehenden Sonne eingreifen. So steht die von Mario Hofer für den Stall Margarethe vorbereitete Fair Breeze (Foto) derzeit in der Liste für den Queen Elizabeth II Commemorative Cup, ein über 22000 Meter führendes Grasbahn-Rennen für dreijährige und ältere Stuten. Acht weitere Stuten aus fünf Nationen (Australien, Frankreich, England, Italien und den USA) gelten als mögliche Starterinnen.

„Sie kam mit einem dicken Bein aus dem Prix de l‘ Opera in Longchamp. Nur wenn sie wieder tip top ist, werden wir den Start wahrnehmen“, so Mario Hofer.

„Der platzt aus allen Nähten, ist reif für einen Start“, erklärte Mirek Rulec zu Thunder Storm Cat, Kandidat für den Japan Cup Dirt in Hanshin. „Noch haben wir nichts Offizielles aus Japan gehört, doch stehen wir dem Start sehr positiv gegenüber“, ergänzte der Iffezheimer Trainer.

Neben Thunder Storm Cat stehen noch 36 weitere Pferde aus England, Italien, Südafrika und den USA auf der Liste der 1800-Meter-Prüfung auf der Dirt-Bahn in Hanshin.

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