So gut wie eh und je! Apollo Star mit einer Demonstration

Der Große Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf, das letzte Grupperennen der Düsseldorfer Saison 2008, geriet am Sonntag auf dem Grafenberg zu einer Demonstration. Für diese sorgte der Devil River Peek-Sohn Apollo Star. Der Fuchs aus dem Quartier von Lenka Horakova gewann mit sage und schreibe 11 Längen Vorsprung (Video ansehen).

Die 48:10-Chance ließ in dem Grupppe III-Rennen über 1700 Meter (55.000 Euro) unter Stephane Pasquier Start-Ziel dem gut endenden Favoriten Wiesenpfad und Lord Hill auf Platz drei nicht den Hauch einer Chance. Nach dem Eindruck dieses Sieges ist der Wallach mindestens wieder so gut, wie zu seinen besten Zeiten, als er noch von Mario Hofer trainiert wurde und für diesen zwei Gruppe III-Prüfungen gewann.

Eine besonders weite Anreise hatte der Sechsjährige übrigens nicht in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Mit einer speziellen Genehmigung (ausgestellt auf 90 Tage) wird Apollo Star derzeit in Köln vorbereitet. Dabei wirft Paul Harley öfter ein Auge auf Apollo Star. ‚Er gehört Freunden von mir‘, erklärte der ehemalige Schlenderhaner Racing Manager.

Über ihn kam auch der Kontakt zu Stephane Pasquier zustande. ‚Das Fernziel für Apollo Star ist im Winter Dubai. Vorher könnte er noch ein Gruppe II-Rennen in Rom bestreiten‘, hieß es aus dem Umfeld des Siegers.

‚Gegen den Apollo Star gab es kein Ankommen, aber Wiesenpfad ist ordentlich gelaufen. Für diese Saison ist nun Schluss‘, so Waldemar Hickst zum zweiten Platz seines Waky-Nao-Sohnes. Die Enttäuschung des Rennens war der hochgehandelte Forthe Millionkiss, der nur als Siebter über die Linie kam. ‚Er ging schon im Schlussbogen nicht mehr gut‘, kommentierte Terence Hellier.

Beim Saisonfinale war die Bahn auf dem Grafenberg noch einmal richtig gut besucht, rund 10.000 Zuschauer versammelten sich bei bestem Wetter auf der Bahn. Mittendrin auch Düsseldorfs neuer OB Dirk Elbers: ‚Die Düsseldorfer Galopprennbahn ist ein Aushängeschild für die Stadt. Man sieht es heute wieder, bei tollem Wetter sind die Leute förmlich auf die Bahn geströmt. Es ist ein richtig schöner Familienrenntag bei bester Atmosphäre‘, erklärte der OB bei einem Kurzinterview im Führring.

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