Zweij?hrige: Blickrichtung Iffezheimer Auktionsrennen

Die Nennung im 84. Junioren-Preis von Düsseldorf nimmt er nicht wahr, der zweijährige, von Mario Hofer für den Kölner Besitzer Eckhard Sauren vorbereitete Quo Dubai. Der Krefelder Trainer will es dem Dubai Destination-Sohn beim Debüt so leicht wie möglich machen und zielt stattdessen mit dem Hengst auf das Maidenrennen auf der 1400 Meter-Distanz.

„Wir peilen das Iffezheimer Auktionsrennen an, wollen aber erst einmal mit einer kleineren Aufgabe starten“, so Mario Hofer zu dem Hengst, dessen Mutter Quest of Fire nie auf der Rennbahn erschienen ist.

Er ist einer von mehreren Novizen, die am Grafenberg aufgeboten werden und mit Savono einen Gegner antreffen, der schon als Routinier mit Form zu betrachten ist. Drei Starts – zwei Platzierungen – so die Bilanz des Big Shuffle-Sohnes, der die Steigenberger Farben trägt und von Andreas Trybuhl (Foto) in Köln trainiert wird. Seinen letzten Einsatz hatte er in Iffezheim, als er Zweiter zu King of Sydney wurde und u. a. vor einem Running Home aus dem Wöhler-Stall blieb, der auch heute zum Aufgebot zählt.

Mit der von Sascha Smrczek vor Ort trainierten Art Gallery ist ein drittes Pferd mit Rennerfahrung dabei. Die Stute stellte sich in Hannover zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor, war als Vierte aber deutlich geschlagen. Nadir (Waldemar Hickst) und Pariala (Peter Schiergen) vertreten große Ställe und müssen schon aus diesem Grund in alle Berechnungen einbezogen werden, auch wenn sie zum ersten Mal unter Seide antreten.

Beide Quartiere haben auch nach Frankfurt noch ungeprüfte Vertreter geschickt, wo es bereits über die Meile geht, also Stehvermögen verlangt wird. Bei Egon (Hickst) handelt es sich um einen Groom Dancer-Sohn, während Karibiksturm (Schiergen) praktisch Frankfurter Interessen mit dem Gestüt Karlshof vertritt. Angekündigt hat sich All Annalena, die in Düsseldorf mit einer starken Leistung aufwartete und damit den schwachen Eindruck vom ersten Start wegwischte.

Die Stute sollte nach diesem Eindruck eine entscheidende Rolle spielen. Keine Neulinge sind die Vertreter des Iffezheimer Trainers Werner Hefter, dem vor Wochen das Kunststück gelang, an einem Tag zwei Rennen für die Zweijährigen in Frankreich zu gewinnen. Lapao verdiente bei drei Starts einmal Geld, während dies Fernandio mit dem vierten Platz auf Anhieb in Köln gelang.

Gespannt sein darf man auf den von Dave Richardson am Platz vorbereiteten Luebecker, dem die Eltern Black Sam Bellamy und Lanelly Frühreife vererbt haben sollten. Die Mutter blieb in ihrem ersten Rennjahr im fünften Anlauf sogar erfolgreich. Für Double Handful (Michael Figge) und Cordoba (Horst Steinmetz) spricht die Tatsache, dass sie sich bereits mit der Rennbahnatmosphäre vertraut machen konnten.

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