Das beste Pferd auf dem Planeten! Curlin ist andere Ware

Wer das beste Pferd der Welt sehen wollte, musste am Samstagabend auf der Rennbahn Nad Al Sheba sein. Dort bewies der von Steve Asmussen trainierte Smart Strike-Sohn Curlin, warum er das Pferd mit dem höchsten Rating der Welt ist. In nahezu spielerischer Manier holte er sich das höchstdotierte Rennen der Welt, den Dubai World Cup (Gruppe I, 2000 m, Sand, 6.000.000 US-Dollar), spielte dabei unter Jockey Robbie Albarado nur so mit der Konkurrenz.

Wobei man von Konkurrenz eigentlich gar nicht sprechen darf. Mit siebendreiviertel Längen Vorteil kam der Vierjährige, auf den es bei den Buchmachern einen Kurs von 13:10 gab, nach 2:00,15 Minuten über die Linie. Spannend war es nur hinter ihm, als sich Mike de Kocks Asiatic Boy gegen den Pacemaker Well Armed für das zweite Geld durchsetzen konnte. Mit A P Arrow war ein weiterer Amerikaner auf dem vierten Platz.

Eine totale Schlappe musste auch in diesem Rennen das Godolphin-Team hinnehmen, das nur mit einem Starter (Jalil) vertreten war, nachdem man die Neuerwerbung Happy Boy am Morgen abgemeldet hatte.

Der einstige 9,7 Millionen-Jährling war unter Stalljockey Frankie Dettori zu keinem Zeitpunkt besser in der Partie, kam satte 15 1/2 Längen hinter dem Sieger Curlin über die Linie. Besonders gern dürfte Sheikh Mohammed Al Maktoum also nicht an diesen World Cup-Abend zurückdenken.

Ebenfalls nichts zu sehen war von dem hochgehandelten Japaner Vermillion, der abgeschlagen als Letzter ins Ziel trudelte.

‚Er hat bewiesen, dass er das beste Pferd der Welt ist. Ich komme aus einer absoluten Rennsportfamilie, da ist heute ein Traum für mich wahrgeworden‘, freute sich Curlins Coach Steve Asmussen, dessen Vater Keith im Cowbow-Look sogar mit angereist war.

‚Wir werden ihm eine Pause geben und dann schauen, was wir machen.‘ Sicher ist die Breeders´ Cup Classic-Titelverteidigung schon im Visier. Zunächst geht es am 2. April nach Belmont Park, vier Tage später soll er in Kentucky das Training wieder aufnehmen. Danach werden die Pläne für die zweite Saisonhälfte fixiert.

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