Es wäre eine Sensations-Serie gewesen. Doch der Hattrick blieb dem von Andreas Wöhler für den Stall Weissenstein trainierten Rushing Dasher am Sonntag in St. Moritz versagt. Unter Jozef Bojko verkaufte sich der Deutsche aber auch bei seinem dritten Schnee-Auftritt im Grand Prix Corporate Events/Newmarket Races (30.000 Franken, 1100 m) auf für ihn schon recht kurzer Distanz ausgezeichnet.
Am Ende landete er auf dem zweiten Platz hinter dem Ex-Deutschen Atlantic Dancer (Foto links, Olivier Placais/Andre Schennach/45:10), der längst wieder für einen Erfolg fällig war.
Lange sah es gut aus für Rushing Dasher, doch im letzten Galoppsprung wurde er noch mit einem Hals verdrängt. ‚Wir sind dennoch zufrieden, heute war alles nur noch Bonus‘, erklärte Andreas Wöhler nach dem Listenrennen.
Platz drei ging an den Bocskai-Vertreter und ehemals in München stationierten Flieger Assam, während die beiden Von der Recke-Schützlinge Zoom (Neunte/Torsten Mundry) und Coseadrom (Achter/Rene Piechulek) ebenso wie Erika Mäders Smarten Die (Siebter/Daniele Porcu) im geschlagenen Feld einkamen.
Im Skikjöring (15.000 Franken, 2700 m) war wie schon vor einer Woche kein Kraut gegen den von Miroslav Weiss trainierten King George (Jakob Broger) gewachsen.
Als heißer Favorit verwies der Schnee-Hero, der sich auch die Gesamtwertung der Skikjöring-Trophy sicherte, Habanita und Oakmont aus dem Stall von Pavel Vovcenko auf die Plätze. Schon ausgangs des Schlussbogen verabschiedete er sich von der Konkurrenz. Die von Christian von der Recke aufgebotenen Answering (Elfter) und King Edward (Zwölfter) spielten keine Rolle.
Wenig bewegen konnten die deutschen Teilnehmer im Grand Prix Axa Winterthur (15.000 Franken, 1800 m). Am besten schnitt noch Congrio Dorado (Vierter/Torsten Mundry) aus dem Recke-Stall ab, während Simonas (Jozef Bojko/Andreas Wöhler) als Achter ebenso ie Waffen streckte wie der zweite Recke-Vertreter Festero (Rene Piechulek) als Neunter und Letzter. Es siegte der von Miro Weiss vorbereitete Vlavianus (Miguel Lopez) vor Daring Affair aus England und Puro.
Nur auf Platz acht schaffte es Mood Music (Andreas Helfenbein/Mario Hofer) in einem 61.600 Euro-Listenrennen in Pisa, das Alleluja Angel (M. Monteriso) vor Dock Chicks und Salisburgo sicher gewann.











