Zum traditionellen Treffen von Partnern und Freunden hatte der Hamburger Renn-Club am Donnerstagabend ins Polit-Café im Zentrum der Hansestadt eingeladen. Bei den rund 50 Gästen bedankte sich HRC-Präsident Eugen Andreas Wahler für deren langjährige Unterstützung – der Automobilhersteller BMW ist in diesem Jahr bereits zum 18. Mal mit dabei – und erinnerte noch einmal an die tollen Vorjahreserfolge der „Hamburger“ Galopper.
Schiaparelli und Mi Emma, die beste Stute der vergangenen Saison, wurden besonders hervorgehoben. Wahlers Vorgänger Franz-Günther von Gaertner, inzwischen Ehrenpräsident des Clubs, hat seinen auch international erfolgreichen Klassehengst Schiaparelli vor kurzem an Scheich Mohammed al Maktoum (Dubai) verkauft.
‚Den Sieger im BMW 137. Deutschen Derby 2006 werden wir aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf einer deutschen Rennbahn sehen“, bedauerte Wahler.
Bei Mi Emma dagegen stehen die Chancen ungleich besser. Hamburgs Kaffee-König Albert Darboven (Foto) hofft, dass seine Top-Vollblüterin nahtlos an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen kann.
Es gab jedoch nicht nur gute Erinnerungen, „die Absage des Mittwochrenntages wegen der vielen Regenfälle“ war ebenfalls ein Thema, doch „so etwas wird sich nicht wiederholen“, versprach der Präsident. „Umfangreiche Drainagearbeiten sind bereits abgeschlossen und garantieren die Durchführung der Rennen bei jedem Wetter.“
Positives konnte auch Vermarktungschefin Friederike Beyer berichten, lobte besonders die Resonanz auf die von namhaften Künstlern gestalteten Pferdeskulpturen, die als DerbyArt Parade in Hamburgs Innenstadt für das BMW Derby-Meeting warben.
„In diesem Jahr wird es eine ähnlich spektakuläre Aktion – allerdings ohne Pferde – geben“, versprach Beyer, wollte aber vorerst noch keine Details verraten. „Auch den Rennbahnbesuchern wollen wir etwas Neues bieten.“ Gedacht ist an eine Party mit Live-Musik am 28. Juni, dem Eröffnungstag. „Nach den Rennen, der Eintritt ist frei!“











