Am Tag der Favoriten ging auch das wichtigste Handicap, der Ausgleich III über 1700 Meter, an den ‚heissen Brenner‘. Der von Andreas Wöhler trainierte Hamond-Sohn Lasse (Jozef Bojko) setzte sich auch bei seinem ersten Versuch im mittleren Handicap sicher durch, behielt somit nach seinem dritten Start seine weiße Weste. Für Highbrow und Alia blieben nur die Plätze zwei und drei, während sich der mitfavorisierte Novo schon früh geschlagen gab.
16:10 zahlte der Fünfjährige am Totalisator. Ohnehin war es in Wambel ein wahres Festival der Favoriten. Auf zwei Vertretern dieser Spezies (Longhill Tiger, 12:10, im Ausgleich IV und Pace Telecom Flyer, 22:10, im sechsten Lauf des Fährhof Nachwuchs-Cups), kam auch der junge Nachwuchsreiter Emrah Kurdu zum Zuge, für den es der erfolgreichste Tag seiner Karriere wurde, denn zum Abschluss gewann er auch noch den Ausgleich IV-Sprint mit Double Friend.
Mit insgesamt vier Saisonsiegen führt Kurdu nun gemeinsam mit Andreas Helfenbein und Steffi Hofer die Statistik bei den Jockeys an.
Erfolgreichster Trainer war der Niederländer Jan Pubben, der für Lucien van der Meulen Pace Telecom Flyer und Double Friend zum Sieg sattelte.
Im Gegensatz zur letzten Woche gab es diesmal in der Viererwette keine Überraschung, denn mit dem Einlauf Crazy Bold – Lord Lion – Sabia – Astro Boy konnte man durchaus rechnen. Kurios: Exakt diese vier Pferde hatten in einer ‚Wettchance des Tages‘ vor 14 Tagen die ersten vier Plätze belegt, damals aber in einer etwas anderen Reihenfolge. Der Gesamtumsatz nach den neun Rennen betrug 175.048 Euro.











