Baron Georg von Ullmann (Foto) wird am Sonntag im Führring von Longchamp stehen. Und zwar vor dem Prix de l’Arc de Triomphe. Am Donnerstag wird der Kölner Banker 60.000 Euro anweisen. So viel kostet es, ein Pferd für das wichtigste Rennen der Welt nachzunennen. Antreten wird für Ullmann der vierjährige Hengst Getaway.
Bereits zwei Tage nach dem tragischen Karriere-Aus von Manduro hatte Andre Fabre Getaway als „Manduro-Ersatz“ aus dem Hut gezaubert.
„Wir laufen nicht nur, damit wir unsere Farben im Arc sehen“, so Racing Manager Paul Harley. Das Team um den gebürtigen Iren wäre am 7. Oktober vermeintlich sogar in der Favoritenrolle für den Arc gestanden. Zusammen mit Authorized hätte sich Manduro um die Rolle des Arc-Favoriten gestritten! Nun vertraut man auf einen Außenseiter.
Doch chancenlos ist dieser wohl kaum. Zumindest nicht, geht es nach Harley: „Andre Fabre hat immer geplant, ihn auf die 2400 Meter-Strecke zurückzubringen. Er ist auch der Meinung, dass er ein richtiges Gruppe I-Pferd ist. Das hat er mir bereits vor einem Jahr gesagt. Daher war es auch keine wirkliche Überraschung für uns, als der Trainer Getaway für den Arc ins Gespräch gebracht hat. Herr Fabre ist hochzufrieden und ist zuversichtlich für Sonntag.“











